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Apostel, Dronten, alte Schwestern …
1. Mai 2010

Kennt jemand eigentlich noch die Dronte, auch als Dodo bekannt? Ein Originalbild dieses freundlichen Vogels kann ich leider nicht zeigen, die Dronte ist nämlich ausgestorben, deshalb hier nur ein Bild von einer Bronzeskulptur. Die Dronte ist derart ausgelöscht, daß es im Englischen sogar die Redewendung »dead as a Dodo« gibt — »tot wie ein Dodo«, was in etwa dem deutschen »mausetot« entspricht, freilich noch anschaulicher ist, weil es eben überhaupt keine lebenden Dronten mehr gibt. Nicht nur das, selbst ausgestopfte Exemplare gibt es nicht mehr, das letze haben in einem britischen Museum die Motten gefressen. So kennen wir heute nicht einmal mehr die Farbe des Gefieders der Dronte so genau.
Wenn wir heute über bestimmte geistliche Dienste reden, dann heißt es auch häufig: Ausgestorben. Aber Paulos schreibt (Eph. 4, 11ff):
»Derselbe gibt die einen als Apostel, die anderen als Propheten, andere als Evangelisten oder als Hirten und Lehrer — zur Anpassung der Heiligen an das Werk des Dienstes, zur Auferbauung der Körperschaft des Christos, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum gereiften Mann, zum Maß des Vollwuchses der Vervollständigung des Christos, damit wir nicht mehr Unmündige seien, von jedem Wind der Lehre wie von brandenden Wogen hin und her geworfen und umhergetragen durch die Unberechenbarkeit der Menschen, durch die List, die darauf ausgeht, den Irrtum planmäßig zu verbreiten.«
April 28th
Neue Rubrik auf Geiernotizen.de: Link des Tages
28. April 2010
In der linken der beiden Seitenleisten auf der rechten Seite gibt es seit heute zwischen dem Lernvers und der Suchmaske mit dem »Link des Tages« eine neue Rubrik, in der — durchaus nicht unbedingt täglich, aber gelegentlich — lesenswerte aktuelle externe Artikel vorgestellt werden, wobei lesenswert nicht in jedem Fall bedeutet, daß diese Artikel auch in allen Punkten richtig sein müßten. Ältere Links des Tages werden künftig hier archiviert.
Link des Tages — das Archiv 2010 — 2015
In diesem Archiv werden die »Links des Tages« gesammelt, die jeweils kurzzeitig in der Seitenleiste publiziert werden. Dies sind Verweise auf aktuelle lesenswerte externe Artikel oder sonstige Beiträge.
12. 7. 15: Hadmut Danisch: »Das Schweigen der Genderisten«
21. 5. 15: Frauke Homann über pädophile Netzwerke der Grünen
15. 4. 15: Wenn es nicht so traurig wäre — man könnte glatt drüber lachen.
23. 11. 14: Michael Paulwitz:»Der Schoß ist fruchtbar noch« — Grüne und Pädosexualität
25. 1. 14: »Im Zweifel gehören Kinder dem Staat« — die »Welt« zur Causa Wunderlich
Fremde Federn: Glücklich oder heilig — christlicher Hedonismus
28. April 2010
Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Denkens, daß ihr zu prüfen vermögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. (Römer 12, 2)
April 26th
Fremde Federn: Christen ohne Christus
26. April 2010
Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilvoll ist es. Wer kennt sich mit ihm aus? (Jeremia 17,9)
Viele von uns haben es äußerst erfolgreich verstanden, ihr Leben so einzurichten, daß sie die Wahrheiten des Christentums anerkennen, ohne sich von dessen Forderungen in Verlegenheit bringen zu lassen.
Wir richten alles so ein, daß wir ganz gut ohne göttliche Leitung auskommen, während wir sie gleichzeitig angeblich suchen! Wir rühmen uns des Herrn, passen aber gleichzeitig auf, daß wir niemals von ihm abhängig werden! Für viele ist Christus nicht viel mehr als eine Idee, bestenfalls ein Ideal. Er ist keine Tatsache! Sie reden, als sei Er real und handeln, als sei Er es nicht.
Wir können unseren Glauben an der Hingabe an Ihn prüfen — einen anderen Weg gibt es nicht! Jeder Glaube, der seinen Träger nicht regiert, ist kein wirklicher Glaube; es ist nur ein Pseudoglaube. Und es würde für manchen von uns einen heftigen Schock bedeuten, wenn wir auf einmal mit unserem Glauben konfrontiert würden und gezwungen wären, ihn im Feuer des praktischen Lebens zu erproben!
Was wir in unseren Tagen dringend brauchen, ist eine Schar von Christen, die gelernt haben, so völlig auf Gott zu vertrauen, wie sie es am letzten Tage tun müssen. Für jeden von uns wird ganz sicher der Tag kommen, an dem wir nichts mehr haben werden als Gott!
Heute, an diesem Tage, ist die beste Zeit, Gott zu bitten, alles falsche Vertrauen wegzunehmen, unser Herz aus allen heimlichen Verstecken herauszubringen und uns ins Freie zu führen, wo wir für uns selbst entdecken können, ob wir tatsächlich auf Ihn vertrauen. Das ist eine rauhe Kur, aber sie hilft!
April 25th
halbseiden
25. April 2010
Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, etwas zur Debatte um die Kindesmißbrauchsaffairen beizutragen, die derzeit die Ausläufer ihrer Schockwellen durch Presselandschaft und Blogosphäre wabern lassen. Nicht, weil es unwichtig wäre, aber deshalb, weil eigentlich zum Thema schon mehr oder minder alles gesagt zu sein scheint. Aus aktuellem Anlaß nun aber doch eine kurze Bemerkung:
April 22nd
Lesen, hinhören, mitdenken, bevor es zu spät ist — es ist kein zweiter Versuch vorgesehen.
22. April 2010
Die folgende Predigt von Tim Conway habe ich auf »Unwise Sheep« gefunden und publiziere sie hier unkommentiert und mit freundlicher Genehmigung des Übersetzers und Seitenbetreibers. Das heißt nicht, daß ich jeden einzelnen Satz unterschreiben würde, wohl aber, daß diese Predigt überwiegend sehr wichtig, nötig und empfehlenswert ist. An Details (wie z. B. dem Amtsverständnis, das sich in Sätzen wie »… frage den Pastor …« ausdrückt) könnte man ja immer mäkeln, aber man kann in diesem Fall auch — genauso wie über die Werbeeinblendung des Hosters am Anfang des Filmes — einfach mal darüberwegsehen, um den Kern der Botschaft aufzunehmen. Wer immer unverheiratet ist und diesen Zustand zu ändern gedenkt: Zeit nehmen, zuhören, mitlesen, nachdenken:
Ich möchte, daß ihr mit mir Sprüche 31, 30 aufschlagt.
Junge Männer, wenn es irgendetwas gibt, an das ihr euch vom Wort Gottes erinnern solltet, das damit zu tun hat, wenn es darum geht, eine Frau zu suchen, dann ist es dieser Vers. Haltet euch an diesen Vers, vergeßt ihn nicht, er sollte euch beständig vor Augen sein in eurem Denken, er sollte etwas sein, das du immer im Hinterkopf behältst, wenn du eine Frau suchst. Hört zu, von einer Frau, einer gute Frau, einer gottesfürchtige Frau, einer vorzügliche Frau heißt es in Sprüche 31, 10
April 20th
Berufsberatung, hanseatisch
20. April 2010.png)
Einigen Kummer ist die Evangelische Kirche in Deutschland mit ihren »Bischöfinnen« ja schon gewöhnt. Und das ist in Hamburg nicht grundsätzlich anders als in Mitteldeutschland oder Hannover. Im deutschen Norden hat Maria Jepsen gerade in einem Interview mit der taz — wie man auf gut deutsch so schön sagt — das mit dem Gesäß eingerissen, was ihre Mitarbeiter im Diakonischen Werk Hamburg zuvor mit den Händen aufgebaut hatten. Diese haben noch vor einigen Jahren in einer Pressemitteilung darauf bestanden, daß Prostitution nie ein normaler Beruf sein dürfe:
»Es ist falsch, … von der Anerkennung der Prostitution als Beruf zu sprechen,« sagt Ingeborg Müller, Fachbereichsleiterin für Frauenprojekte im Diakonischen Werk Hamburg. »Prostitution kann nie ein normaler Beruf sein.« Denn dazu gehöre die Meldung freier Stellen beim Arbeitsamt, die Vermittlung von Arbeitslosen in freie Stellen und die Androhung der Kürzung von Arbeitslosenhilfe, wenn ein Stellenangebot nicht angenommen werde. Sexualität dürfe nach christlicher Überzeugung nicht den Charakter einer Ware oder Dienstleistung bekommen.
April 20th
Eseleien
19. April 2010
Schon gewußt? Beim Erwerb eines Esels (rechts in der Abbildung) werden neunzehn Prozent Mehrwertsteuer fällig, beim Erwerb eines Maultieres (links im Bild) hingegen nur sieben. Das hängt zusammen mit den beiden unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen in Deutschland.
Ursprünglich war der ermäßigte Satz eingeführt worden, um soziale Härten abzufedern. Das heißt: Eigentlich. Denn daß Hundefutter mit sieben Prozent, Wegwerfwindeln aber mit neunzehn besteuert werden, erschließt sich nicht jedem auf Anhieb als soziale Wohltat, es sei denn, man unterstellt, daß der Gesetzgeber der Meinung sei, daß Hundehaltung für das Gemeinwesen wichtiger ist als das Aufziehen von Kindern. Wundern würde mich das in dieser kinderfeindlichen Gesellschaft freilich auch nicht mehr. Auch daß Hotelübernachtungen neuerdings dem vergünstigten Satz unterliegen, ist wohl weniger ein Geschenk an sozial Bedürftige als an die Hoteliers.
April 17th
gemäß Fleisch
17. April 2010

Die Hoteliers sind zufrieden, und nicht nur diese. Es ist ein Bombengeschäft. Turin ist ausgebucht. Erstmals seit zehn Jahren wird das sogenannte »Turiner Grabtuch« wieder öffentlich für wenige Wochen ausgestellt, und Katholiken aus der ganzen Welt strömen nach Turin, um sich diese Reliquie, von der behauptet wird, sie sei das »Grabtuch Christi«, anzusehen. Man könnte Seite um Seite füllen, wenn man sich an der Debatte um die Echtheit dieses Tuches beteiligen wollte. Verschiedene Untersuchungen, darunter drei Radiokohlenstoffdatierungen (C14), haben das Tuch längst als mittelalterliche Fälschung entlarvt, die sich auch heute reproduzieren läßt, aber natürlich gilt dies einem wahren Tuchverehrer nichts; er wird immer Argumente finden, warum diese Untersuchungen fehlerhaft sein müßten.




