Citat des Tages LXXIX

 26. Dezember 2015 

 

 

 

»Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.«

Georg Christoph Lichtenberg

 

 

 

David W. Bercot · Zurück zum Start — Was die frühen Christen uns zu sagen hätten

1. Dezember 2015

 

David W. Bercot

Zurück zum Start
Was die frühen Christen uns zu sagen hätten

256 Seiten
Books on Demand; 2. Auflage 2015
€ 11,95
ISBN 978-3734748837

 

Andrew Miller schreibt in seiner »Geschichte der christlichen Kirche«:

»Als Konstantin einst das Bekenntnis des Christentums zu dem Wege machte, auf dem man zu weltlichen Vorteilen gelangen konnte, drängten sich die heidnischen Soldaten und Beamten in die Kirche. Aber ach, mit ihnen hielt der Götzendienst seinen Einzug. Um diese Zeit wurden die Bilder, Gemälde, Prachtgewänder und Festtage samt den Halbgöttern des Heidentums in die bekennende Kirche eingeführt. Vom 4. bis 16. Jahrhundert hatte der Götzendienst in der herrschenden Kirche die Oberhand, und das Wort Gottes wurde von ihr mehr und mehr verworfen.«

Ist es nun aber nötig oder wenigstens hilfreich, über eine solide Bibelkenntnis hinaus auch mit den Grundzügen der Kirchengeschichte vertraut zu sein?

Citat des Tages LXXVIII

6. Oktober 2015

 

Die Situation erinnert fatal an die Mehrfrontenkriege, die Deutschland 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945 führte. Auch damals war von vornherein klar, daß Deutschland den Kürzeren ziehen würde, weil die an vielen Kriegsschauplätzen verzettelten Ressourcen für die Erringung der Weltherrschaft nicht ausreichten. »Wir werden das schon schaffen« wurde auch 1914 und 1939 von den Lügenmedien verkündet und von den Regierungen gepredigt. Der deutsche Kampf an der Asyl-, der Klima-, der Kernkraft-, der Export- und Eurofront wird so sicher verloren werden, wie die beiden Weltkriege in die Hose gingen.

 

Dr.-Ing. Wolfgang Prabel, Bürgermeister von Mechelroda

Ein anderes Volk

13. September 2015

 

mit Nachträgen und Ergänzungen

 

Jetzt tun sie es also wirklich. Als Bertold Brecht 1953, nach der Niederschlagung der Arbeiteraufstände in der DDR, in seinen »Buckower Elegien« das Gedicht »Die Lösung« notierte, in dem es heißt: »Wäre es da / Nicht doch einfacher, die Regierung / Löste das Volk auf und / Wählte ein anderes?«, da war das noch bittere Satyre. Was immer aber das Hirn eines Satyrikers zu erdenken vermag: Irgendwann wird es von der Realität ein-, wenn nicht gar überholt. Nun ist es also soweit. Die Regierung importiert sich ein neues Volk. Das alte fragt sich einstweilen, ob es nicht brav genug war und was es falsch gemacht hat, daß Mutti es nicht mehr liebt, die sich ihrerseits freilich in ungeahnter Popularität unter den Neuankömmlingen sonnt. Die letzte offizielle Schätzung vor einigen Wochen lag bei 800.000 Migranten per annum, und schon im Moment ihrer Veröffentlichung war klar, daß diese Zahl einzig den Zweck hatte, den Eindruck zu erwecken, daß man mit einigem Sicherheitsabstand im sechsstelligen Bereich bleiben würde. Keiner hatte den Mut, offen mit Millionen zu hantieren. Inzwischen wurde aber auch diese Position beinahe geräuschlos beräumt, es ist nicht mehr zu verbergen, daß man sich im Millionenbereich bewegen wird. Pro Jahr, wohlgemerkt, und auf unbestimmte Zeit. Zahlen, sofern sie jetzt bekanntgegeben werden, sind nur noch auf Tage, Wochenenden, Wochen bezogen; vielleicht hofft man, daß zahllose Bildungsreformen nicht mehr Allzuviele übriggelassen haben, die den Zahlensalat aufs Jahr hochzurechnen vermögen. Sollte der derzeitige Zustrom nicht gebremst werden — zu reden ist allein von 60.000 Personen in den ersten 10 Tagen dieses Monats — wären wir bei jährlich weit über zwei Millionen, und natürlich ist es angesichts der bisherigen offiziösen Verharmlosungen fraglich, ob das nun schon die ganze Wahrheit ist: Allein am Freitag sind — und nur in München — 5.900 Migranten eingetroffen, für das Wochenende wird am Münchener Bahnhof mit 20.000 Personen gerechnet, die keine Rückfahrkarte gebucht haben*.

Geierismen XVII: Über Literatur

6. September 2015

 

Der Kanon der Literatur- und Kunstgeschichte fiele ziemlich dünn aus, striche man die Werke künstlicher Romantisierung von Ehebruch heraus.

 

 

 

 

Citat des Tages LXXVII

9. August 2015

 

»Daß das Christentum alle Höhen erniedrigen, alle eigene Gestalt und Schöne, nicht wie die Tugend mäßigen und ins Gleis bringen, sondern wie die Verwesung gar dahinnehmen soll, auf daß ein Neues daraus werde: Das will freilich der Vernunft nicht ein; das soll es aber auch nicht, wenn’s nur wahr ist.«

Matthias Claudius

 

 

 

Geierismen XVI: Über Friedhofsruhe

9. August 2015

 

Pars pro toto: Daß die Kirche des Dorfes, in dem ich wohne, nicht viel mehr ist als das Zentrum des Friedhofes, darf getrost als Metapher für den Zustand der Evangelischen Kirche in Deutschland im allgemeinen verstanden werden.

 

 

Schöner neuer Mensch

15. Juli 2015

 

Gerade findet sich in der ARD-Mediathek — wie immer nur für wenige Tage — die Dokumentation »Schöner neuer Mensch«, die sich mit dem Thema Eugenik befaßt und weitgehend als Illustration meines Artikels »… für die Rasse des Menschen im höchsten Grade schädlich …« aus dem Jahr 2009 taugt.

Inzwischen ist auch eine Kopie auf Youtube aufgetaucht; möglicherweise bleibt diese länger im Netz:

Geierismen XV: Über Grillkäse

4. Juli 2015

 

Daß ausgerechnet diejenigen, die sich freiwillig aus dem Genpool ihrer Species verabschiedet haben, jetzt lautstark die Ehe für sich reklamieren, ergibt etwa soviel Sinn wie die Beschwerde eines Vegetariers, statt eines saftigen Steaks wieder nur den zähen Grillkäse abbekommen zu haben.

 

 

 

 

Citat des Tages LXXVI

26. Mai 2015

 

Die Verfechter der klassischen Ehe haben es offenbar akzeptiert, sich in eine Nische zurückziehen zu müssen, in der nur hinter vorgehaltener Hand über die erstaunlich weitverbreitete Tradition geredet wird, daß Mann und Frau dazugehören, ein Kind zu zeugen.

Jasper von Altenbockum

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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