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Gender Mainstreaming

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Geierismen XV: Über Grillkäse

4. Juli 2015

 

Daß ausgerechnet diejenigen, die sich freiwillig aus dem Genpool ihrer Species verabschiedet haben, jetzt lautstark die Ehe für sich reklamieren, ergibt etwa soviel Sinn wie die Beschwerde eines Vegetariers, statt eines saftigen Steaks wieder nur den zähen Grillkäse abbekommen zu haben.

 

 

 

 

Citat des Tages LXXVI

26. Mai 2015

 

Die Verfechter der klassischen Ehe haben es offenbar akzeptiert, sich in eine Nische zurückziehen zu müssen, in der nur hinter vorgehaltener Hand über die erstaunlich weitverbreitete Tradition geredet wird, daß Mann und Frau dazugehören, ein Kind zu zeugen.

Jasper von Altenbockum

 

Citat des Tages LXXIII

12. Oktober 2013

 

Wenn es überhaupt noch ein Lebensmodell gibt, das unserer gegenwärtigen Führungsschicht echte Angst einjagt, dann ist das die wirtschaftlich unabhängige, gebildete, kinderreiche, christlich orientierte Großfamilie, die ihre Kinder selbst erzieht und sich in keiner Weise von Staat und Medien hineinreden und bevormunden läßt. 

Jörg Schönbohm, Generalleutnant a. D.

 

 

Bernhard Lassahn · Frau ohne Welt — Der Krieg gegen den Mann

5. Oktober 2013

 

Bernhard Lassahn
Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe · Teil 1: Der Krieg gegen den Mann
176 Seiten
Manuscriptum Waltrop 2013
€ 14,90
ISBN 978-3937801803

Bekanntgeworden ist Bernhard Lassahn wohl hauptsächlich als Autor der Käpt’n-Blaubär-Geschichten. Bei Manuscriptum ist nun der erste Band von »Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe« mit dem Titel »Der Krieg gegen den Mann« erschienen. Auf den zweiten Blick erscheint es denn auch ganz plausibel, daß ein Kinderbuchautor zur Feminismuskritik findet. Schließlich, so zeigt Lassahn anschaulich, ist der Feminismus keine konstruktive Einrichtung, die das Wohl der Frau fördert, sondern eine destruktive Ideologie, die  ein harmonisches, auf gegenseitige Ergänzung ausgerichtetes Miteinander der Geschlechter unmöglich macht. Lassahn diagnostiziert einen Geschlechterkrieg, in dem es nur Verlierer geben kann: Männer und Frauen werden beschädigt und entwurzelt, und natürlich sind eben auch die Kinder als »Kollateralschäden« der Kampfhandlungen die Leidtragenden — sofern sie überhaupt noch geboren werden. Denn Mutterschaft gilt dem klassischen Feminismus immer noch als Element patriarchalischer Frauenunterdrückung, als wichtigstes Hindernis unbeschränkter Selbstverwirklichung.

Ach, Berlin …

10. September 2013

 

In Berlin Neukölln hat (wohl schon im Frühjahr) eine Frau ein Kind zur Welt gebracht, die als sogenannte Transsexuelle der Meinung ist, sie sei ein Mann. Tatsächlich ist sie von Amts wegen als Mann in den Registern verzeichnet, was sogar die sonst eher betuliche F.A.Z. zu der bildzeitungsreifen Überschrift »Mann bringt Kind zur Welt« veranlaßt hat. Natürlich bringen Männer keine Kinder zur Welt. Die Sensation ist keine. Das einzig männliche an der Kindsmutter ist der Wunsch, eigentlich doch lieber ein Mann zu sein. Nun ist es freilich nicht einmal dem deutschen Beamten gegeben, Männer per Verwaltungsakt in Frauen umzuwandeln oder Frauen in Männer. Aber das Bundesverfassungsgericht hat 2011 in seiner unergründlichen Weisheit beschieden, daß das Geschlecht Transsexueller auch dann in den Papieren geändert werden kann, wenn diese sich keinen Operationen zu einer sogenannten Geschlechtsumwandlung unterzogen haben, sondern nur irgendwie wünschten, sie wären jemand anderes, als sie tatsächlich sind und einen Schamanen psychologischen Gutachter finden, der ihnen das bescheinigt. Es gäbe nun, so die Zeitung, auch zeugungsfähige Männer, die mit dem Paß einer Frau herumliefen (und sicherlich auch die Damentoilette benutzen).

Was »taz«-Leser nicht wissen sollen

29. August 2013

 

Ines Pohl, Chefredakteuse der sozialistischen »taz«, hat einen Artikel des Redakteurs Christian Füller vor der Veröffentlichung bewahrt. Formal ist das ihr gutes Recht, einerseits. Andererseits hat die Sache, wie man ein paar hundert Kilometer südlich des Berliner Sitzes der »taz« sagen würde, durchaus ein »Gschmäckle«. Füller hat in dem durchaus lesenswerten Artikel die These aufgestellt und begründet, daß die pädophile Vergangenheit der Grünen keineswegs ein Ausrutscher war, sondern ideologisch und strukturell in der Partei verankert. Es scheint nun, Frl. Pohl habe befunden, daß die Konfrontation mit der Realität in solch hoher Dosis ihrer linksgrünen Leserschaft nicht zuzumuten sei. Die F.A.Z. hat sich des Themas angenommen und dankenswerterweise auch den Artikel Füllers zum Herunterladen bereitgestellt, so daß sich der Leser ein Bild davon machen kann, was der »taz«-Leser keinesfalls erfahren soll.

Geierismen XIII: Über Schnittstellen

31. Juli 2013

 

»Pfarrerin«: So ein unscheinbares Wort, und doch ist es Schnittstelle dreier christosfeindlicher Ideologien — des Klerikalismus, des Denominationalismus und des Feminismus.

 

 

 

Chawah war nie im Garten Eden — oder: Das generische Maskulinum und die Schöpfungsordnung

25. Juni 2013

 

Wie sich die Zeiten ändern: Vor zwei Jahrzehnten wurde Leipzig wegen seiner Bedeutung für die Beseitigung der SED-Herrschaft noch respektvoll als »Heldenstadt« apostrophiert, heute ist die Stadt wegen einer beispiellosen Provinzposse zum Gespött der Nation geworden. Schuld ist die hiesige Universität, die sich wohl auf ihre Vergangenheit als »Karl-Marx-Universität« besonnen hat und meint, ohne Not ein Revolutiönchen vom Zaune brechen zu müssen: Die Einführung des »generischen Femininums«.

Für diejenigen Leser, die Sprache einfach so benutzen, ohne sich groß Gedanken über deren grammatische Struktur zu machen, sei kurz erklärt, um was es geht: Es gibt im Deutschen das sogenannte »generische Maskulinum«, ein grammatisches Constuct, das auf Personengruppen unbekannten oder verschiedenen Geschlechts bezogen ist. Grammatisch ist es männlich, tatsächlich ist es unbestimmt: Wer von den Lehrern einer Schule spricht, meint damit eben alle Lehrer ungeachtet ihres physischen Geschlechtes, wer von den Studenten einer Universität redet, meint natürlich männliche und weibliche gleichermaßen. Das generische Maskulinum ist also eine geschlechtsneutrale Sammelbezeichnung, und da im Deutschen der Genus (das grammatische Geschlecht) ohnehin nicht in jedem Falle mit dem Sexus (dem biologischen Geschlecht) zusammenfällt — man denke nur an das Mädchen und die Mannschaft — hat auch die grammatische Verallgemeinerung, die das generische Maskulinum mit sich bringt, niemanden gestört, bis ca. in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts überspannte Kleingeister den Gedanken entwickelten, daß das generische Maskulinum diskriminierend sei, da bei all den Beamten, Wanderern, Brandstiftern, Mördern, Radfahrern und Brillenträgern die weiblichen jeweils nur »mitgemeint« seien, ohne aber ausdrücklich bezeichnet zu werden. Es wurde behauptet, das generische Maskulinum sei ein patriarchalisches Unterdrückungsinstrument zur Marginalisierung der Frau. Wie gesagt: Der deutsche Genus folgt nicht gerade den Regeln der Logik, es ist weder einsichtig, warum das Messer sächlich, die Gabel weiblich, der Löffel aber männlich sein soll, noch warum der grammatisch männliche Tisch ein sächliches Bein hat. Aber der Diskriminierungsvorwurf, so absurd er auch ist, ließ sich, einmal erhoben, nicht mehr aus der Welt schaffen, und ein großer Teil der Sprachgemeinschaft läßt sich seitdem von ein paar ideologisch verblendeten Feministen (beiderlei Geschlechts, natürlich) am Nasenring durch die Manege führen.

Halver Hahn

6. Juni 2013

 

Es kann den arglosen Touristen schon irritieren, wenn er im Menü eines kölnischen Imbisses einen »Halven Hahn« vorfindet, diesen bestellt und statt des erwarteten halben Bratvogels denn nur ein Käsebrötchen bekommt. Wenigstens ist nicht zu erwarten, daß er dabei ernsthaft zu Schaden kommt. Bei anderen Mogelpackungen ist das schon problematischer. In Frankreich erzwang Präsident Hollande kürzlich die Öffnung der Ehe für Homosexuelle, in Großbritannien hat das Oberhaus vorgestern den Weg dafür freigemacht, und in Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht just heute die steuerliche Gleichstellung von Ehe und »eingetragener Lebenspartnerschaft« beschlossen und damit alle Lügen gestraft, die bei der Einführung dieser Einrichtung den Eindruck zu erwecken versucht hatten, daß es hier um irgend etwas anderes gehe als die schrittweise vollständige Homosexualisierung der Ehe, also genau das, was man im Wirtschaftsleben als »feindliche Übernahme« bezeichnen würde. Lediglich im Adoptionsrecht gibt es bisher noch Unterschiede, aber schon jetzt leben lt. Vokszählung von 2011 in Deutschland 5.700 Kinder in homosexuellen Haushalten, was bei 34.000 homosexuellen »Verpartnerungen« bedeutet, daß etwa von jeder sechsten amtlich abgesegneten homosexuellen Verbindung ein Kind direkt betroffen ist (wobei im »Deutschen Ärzteblatt« referierte Studien die Wahrscheinlichkeit des Kindesmißbrauchs durch homo- bzw. bisexuell Lebende gegenüber heterosexuell Lebenden bei 1.200 — 1.600 Prozent sehen). Unmittelbar nach Bekanntwerden der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes hat Volker Beck folgerichtig zum Letzten Gefecht geblasen: Zur endgültigen Abschaffung der Ehe als einer Gemeinschaft von Mann und Frau durch Fusion mit der »eingetragenen Partnerschaft«. Es gäbe, so Beck, nun keinen Grund mehr, an zwei verschiedenen Rechtsinstituten festzuhalten. Da niemand ernsthaft damit gerechnet hatte, daß Beck durch seine Verstrickung in die Pädophilie-Affaire der Grünen künftig etwas zurückhaltender auf- (oder gar zurück-)treten würde, hat das auch niemanden wirklich erstaunt.

Es wird nun aber wenigstens immer klarer, daß die als Ehe bezeichnete Einrichtung bürgerlichen Rechts nicht mehr viel gemein hat mit der tatsächlichen Ehe, die Jahweh begründet hat. Zwar gilt dieser Befund, wie ich hier bereits dargelegt hatte, schon seit den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, als — schon damals auf Betreiben des Bundesverfassungsgerichtes — konstituierende Merkmale der Ehe in Deutschland abgeschafft wurden. Aber jetzt ist es langsam auch bei extrem wohlmeinender Beurteilung der Verhältnisse nicht mehr zu übersehen, daß es sich bei der »Ehe«, die uns die säkulare Rechtsordnung anbietet, um eine Mogelpackung handelt: Es steht zwar »Ehe« auf dem Etikett, der Inhalt aber ist ein ideologisches Kunstprodukt von zweifelhafter Provenienz, mit recht beschränktem Haltbarkeitsdatum, grünlicher Färbung und leichtem Schwefelgeruch. Wenn Schachtschneider feststellt, daß der Staat die Familie schon deshalb nicht mehr zu schützen vermag, weil er gar nicht mehr wisse, was Familie sei, so gilt dies mindestens in gleichem Maße für die Ehe.

Говорит Kristina Schröder: Große Fürsorge

11. April 2013

 

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Nein, es ist nicht so, wie es aussieht. Frau Schröder ist nur versehentlich in die Überschrift gerutscht und dies ist keine aktuelle Pressemitteilung des Bundesministeriums für Kinderverstaatlichung, Gendergerechtigkeit und Androgynisierung Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Könnte aber, eigentlich. Beinahe. Große Fürsorge eines fürsorglichen Staates ist schließlich wieder ganz groß im kommen.

Rückblick 1. Lesertreffen

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