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Denominationalismus allgemein

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David W. Bercot · Zurück zum Start — Was die frühen Christen uns zu sagen hätten

1. Dezember 2015

 

David W. Bercot

Zurück zum Start
Was die frühen Christen uns zu sagen hätten

256 Seiten
Books on Demand; 2. Auflage 2015
€ 11,95
ISBN 978-3734748837

 

Andrew Miller schreibt in seiner »Geschichte der christlichen Kirche«:

»Als Konstantin einst das Bekenntnis des Christentums zu dem Wege machte, auf dem man zu weltlichen Vorteilen gelangen konnte, drängten sich die heidnischen Soldaten und Beamten in die Kirche. Aber ach, mit ihnen hielt der Götzendienst seinen Einzug. Um diese Zeit wurden die Bilder, Gemälde, Prachtgewänder und Festtage samt den Halbgöttern des Heidentums in die bekennende Kirche eingeführt. Vom 4. bis 16. Jahrhundert hatte der Götzendienst in der herrschenden Kirche die Oberhand, und das Wort Gottes wurde von ihr mehr und mehr verworfen.«

Ist es nun aber nötig oder wenigstens hilfreich, über eine solide Bibelkenntnis hinaus auch mit den Grundzügen der Kirchengeschichte vertraut zu sein?

Geierismen XVI: Über Friedhofsruhe

9. August 2015

 

Pars pro toto: Daß die Kirche des Dorfes, in dem ich wohne, nicht viel mehr ist als das Zentrum des Friedhofes, darf getrost als Metapher für den Zustand der Evangelischen Kirche in Deutschland im allgemeinen verstanden werden.

 

 

Zu den Fallschirmen!

6. Mai 2015

 

Der relevanteste Beitrag, den ich zum Absturz der Germanwings-Maschine vor einigen Wochen gelesen habe, kam aus Perú. Das Blog »Christlicher Aussteiger«, das ich hier schon gelegentlich citiert hatte, bastelt aus dem Drama um den Copiloten, der den Piloten aus dem Cockpit aussperrt und die Maschine abstürzen läßt, ein Gleichnis um die klerikalen »Copiloten«, die das Steuer in ihren »Gemeinden« und Kirchen übernommen, den wahren Piloten Jesus ausgesperrt haben und die ganze Gerätschaft mit all ihren Passagieren nun zielgerichtet zum Absturz bringen.

Wer immer noch in solch einem Flugzeug sitzt, sollte jetzt schnell zum Fallschirm greifen. Denn im Gegensatz zu den Passagieren des Fluges 9525 haben Mitglieder von Denominationen immer noch die Möglichkeit zum Absprung.

Ja — es ist natürlich davon auszugehen, daß sie von ungünstigen Winden abgetrieben werden, in unwegsamem Gelände landen, sich die Knie aufschlagen, blaue Flecke und nasse Füße bekommen, frieren, längere Zeit auf Hilfe warten müssen, sich mit dem Fallschirm in Bäumen verheddern und fürs erste nicht wissen werden, wo sie sich befinden. Sie können ihre Koffer nicht mitnehmen und werden ihr ganzes Gepäck verlieren. Mit Sicherheit werden einige von denen, die den Absprung nicht schaffen, ihnen hinterherschreien, ihnen Verrat und Treulosigkeit vorwerfen. Aber: Sie haben eine reale Überlebenschance. Diejenigen dagegen, die sitzenbleiben, folgen einem Copiloten, der nach allem, was wir heute wissen, nie ans Steuer eines Flugzeuges hätte gelangen dürfen. Sie werden abstürzen. Und: Je länger sie warten, desto geringer ist die Chance, einen Absprung zu überleben, denn je geringer die Höhe, desto unwahrscheinlicher ist es, daß der Fallschirm sich noch öffnen und ausreichende Bremswirkung entfalten kann.

 

Geierismen XIV: Über käufliche Liebe

15. Februar 2014

 

Wieso eigentlich vergessen wir, wenn es um geistliche Dinge geht, regelmäßig alles, was wir über käufliche Liebe wissen?

Das Predigen ist ein Liebesdienst; niemand aber, der bei Troste ist, würde bei einer Hure wahre Liebe suchen, noch von einem Prediger, der es für Geld tut, das lautere Evangelium erwarten.

 

 

Geierismen XIII: Über Schnittstellen

31. Juli 2013

 

»Pfarrerin«: So ein unscheinbares Wort, und doch ist es Schnittstelle dreier christosfeindlicher Ideologien — des Klerikalismus, des Denominationalismus und des Feminismus.

 

 

 

Neue Broschur verfügbar

27. Januar 2013

 

Da der Artikel »Wolfsblut« mit über achttausend Aufrufen seit drei Jahren recht häufig gelesen wird, wurde es Zeit für eine »analoge« Version auf Papier. Unter dem Titel »… hinter sich selbst her.« ist jetzt eine .pdf-Broschur verfügbar, welche die vier Geiernotizen »Wolfsblut«, »Brot, Wein und Gericht«, »Die Versammlung verlassen« und »An den Flüssen Babylons« beinhaltet. Diese kann heruntergeladen und über das Kontaktformular auch als gedrucktes Heft — gern auch mehrere Exemplare zum gezielten Weitergeben — bestellt werden. Ich rate davon ab, das Heft selbst auszudrucken.

 

Von dem Artikel »Die Versammlung verlassen«, den es vorher schon gedruckt gab, gibt es noch wenige Restexemplare. Hier ist keine Nachauflage geplant, da er ja jetzt im Heft »… hinter sich selbst her.« mit enthalten ist.

 

Wer noch Fehler findet, möge mir das bitte gleich melden, damit ich Datei und spätere Drucke berichtigen kann.

 

Wer Geiernotizen, die bisher nicht gedruckt vorliegen, zum Weitergeben als Druck braucht, schreibe mich bitte an. Auch das aktuelle Heft ist auf Anregung eines Lesers zustandegekommen.

 

Für die Verschriftlichung des Seminars gibt es noch keinen Termin, die Sache ist komplex. Ich hoffe aber, eher fertigzuwerden als der Berliner Flughafen.

 

Demnächst werde ich in der Seitenleiste einen Hinweis auf lieferbare Materialien unterbringen.

 

Im Halbdunkel

6. Oktober 2012

 

Wer sich entschließt, in Hurerei zu leben, muß sich nicht wundern, wenn er hier und da den einen oder anderen Bankert* zeugt. Das ist bei der Buhlschaft von konstantinisch geprägtem »Christentum« und Staat nicht anders. Die Bastarde*, die aus dieser Verbindung hervorgegangen sind, heißen Kirchen. Gar zu gern berufen sie sich auf ihre geistlichen Gene, ihre stattlichen staatlichen Privilegien wollen sie aber auch um keinen Preis fahren lassen. Sie behaupten, das Reich Gottes zu repräsentieren, sind aber mit tausend Stricken an die Reiche dieser Welt gebunden. Für den Außenstehenden ist es dabei höchst erstaunlich, wie gemütlich man es sich doch einzurichten vermag, wenn man schon seit Jahrhunderten derart zwischen den Stühlen sitzt.

Zum »christlichen« Religionsunterricht an staatlichen Schulen hatte ich vor ein paar Jahren geschrieben:

Dabei ist es aus christlicher Sicht ein absurder, um nicht zu sagen ein obszöner Gedanke, die Vermittlung geistlicher Inhalte dem Staat zu überlassen, genauso obszön wie die Beitreibung von Kirchensteuern durch den Staat und andere vergleichbare Erscheinungen, etwa die universitäre Ausbildung der Theologen und deren Finanzierung. Eine Trennung von Staat und Kirche kennt Deutschland nicht. Daß der Staat sich dies gefallen läßt, ist erstaunlich; viel schlimmer ist, daß es keinen wahrnehmbaren christlichen Widerstand hiergegen gibt. Denn biblisch beurteilt kann man diese Verbindungen von Staat und Kirche nur als »geistliche Hurerei« bezeichnen.

Citat des Tages LII

10. März 2012

 

Soweit ich es beobachten kann, befinden sich die evangelikalen Freikirchen heute etwa auf dem selben geistlichen Niveau wie die großen Landeskirchen vor 30 bis 40 Jahren. Das Christentum wird zwar noch bekannt, aber nicht mehr gelebt. 

 

gefunden auf »Christlicher Aussteiger«

 

 

 

Die Russen kommen! Über Alexander Dubček und Jüngerschaft

19. Februar 2012

 

Es begab sich aber, daß ich heute vormittag eine Predigt gehört habe. Ein junger Mann hat sich ehrlich gemüht, innerhalb eines (frei)kirchlichen Rahmens so etwas wie Jüngerschaft publik zu machen, unter anderem mit Hilfe des folgenden Films (der — von den wirklich grusligen Heiligenbildern am Schluß abgesehen — in seiner Aussage gar nicht so verkehrt ist*):

 

 

Er hatte wohl verstanden, daß das kirchliche System, in dem er zu Hause ist, nicht so richtig fruchtbar ist, und dachte nun, man könne das jüngerschaftlich ein bißchen aufpeppen. Was er offensichtlich nicht weiß: Kirche kann man nicht mit Jüngerschaft ergänzen, das Prinzip einer klerikal verfaßten Kirche ist mit Jüngerschaft inkompatibel, da Kirche ja gerade das Produkt des religiösen Fleisches ist, welches die jüngerschaftliche Dynamik der ersten Christen erstickt hat. Beide Prinzipien sind buchstäblich wie Feuer und Wasser. Das faulige Wasser des Klerikalismus hat das Feuer der Jüngerschaft zum erlöschen gebracht, und da kann man nun einmal ganz schlecht nachträglich hergehen, sich darüber beschweren, daß das Wasser nicht so richtig wärmen will und versuchen, diesen kirchlichen Löschteich mit ein paar dekorativen Flammen zu garnieren. Da könnte man auch gleich einen Tauchsieder ins Meer halten: Bringt nichts, da muß man kein Prophet sein, um das zu wissen.

Citat des Tages XLVIII

28. Januar 2012

 

Von Nichts kann man nicht leben. Das hört man so oft, besonders von Pastoren. Und gerade die Pastoren bringen folgendes Kunststück fertig: Das Christentum ist gar nicht da — dennoch leben sie davon.

 

Sören Kierkegaard

 

 

 

Abb. gemeinfrei

 

 

 

 

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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