Sie befinden sich hierVerfolgung international

Verfolgung international


Pyrrhussieg

8. Januar 2010

 

Da hat die katholische Kirche in Malaysia ja einen echten Pyrrhus-Sieg errungen. Ich hatte schon Anfang Juni in dem Artikel »Al-Ilah vor Gericht — Die Katholische Kirche in Malaysia kämpft um ihr Recht auf Götzendienst« über den Kampf der malaysischen Katholiken berichtet, Al-Ilah zu ihrem Gott erklären zu dürfen. Nun hat das Oberste Gericht ihrem Ansinnen endlich stattgegeben. Das Ergebnis: In Malaysia kocht der islamische Volkszorn über und nun brennen Kirchen. Götzendienst fordert immer Opfer. Interessant sind einige islamische Kommentare zu dem Gerichtsurteil: »Allah ist nicht der richtige Name für den Gott der Christen. Allah ist nur für Muslime.« Da scheinen ja einige Moslems mehr geistlichen Verstand zu haben als die Katholiken.

Man sollte vielleicht mal ein paar hundert Christen fragen, wie ihr Gott heißt, und dann mal rechnen, wieviele Prozent tatsächlich spontan »Jahweh« antworten. Fast alle Bibelübersetzungen haben ja den Namen »Jahweh« durch den Titel »Herr« ersetzt, kein Wunder also, daß dies viele in die Irre führt. Im oben verlinkten Juni-Artikel war ich schon darauf eingegangen. Therapievorschlag: Einmal täglich das »Shema Jisrael« bekennen: 

שְׁמַע   יִשְׂרָאֵל   יְהוָה   אֱלֹהֵינוּ   יְהוָה   אֶחָד

oder auf gut Deutsch: »Höre Israel, Jahweh, unser Gott, Jahweh ist der einzige.«

(5. M. 6, 4)

 

 

Christenverfolgung in Mexiko

23. August 2009

 

Wie Compass direct am Donnerstag gemeldet hat, wurden in Mexiko im letzten Monat 57 evangelische Christen von traditionalistischen Katholiken aus ihrer Heimat vertrieben. 32 Christen wurden aus ihren Häusern in einem Dorf im Bundesstaat Hidalgo und 25 aus einer Stadt in Oaxaca vertrieben.

Der Grund war jeweils, daß sie sich geweigert hatten, am Tequio-Festival teilzunehmen, bei dem neben starkem Alkoholkonsum auch die Verehrung indianischer Götzen und katholischer Heiliger im Mittelpunkt stehen. Das ganze ist ein Gemisch aus der Verehrung der »Heiligen Carmen« und des indianischen Maisgottes Centeotl. Es ist aber verbunden mit einem System von unbezahlter gemeinnütziger Arbeit, das für alle Einwohner verpflichtend ist.

Am 13. Juli wurden die Christen mit Macheten und Peitschen aus Los Parajes in Hidalgo vertrieben und mußten Häuser, erntereife Äcker und Vieh zurücklassen. Sie haben ihre gesamte Mais- und Sesamernte verloren und die Aussaat der Yambohnen verpaßt. Die Zeitung »Milenio Hidalgo« berichtete am 28. Juli, daß die Christen zurückkehren dürften, wenn sie ihren Glauben verleugnen würden und etwa 13.900 $ Strafe dafür zahlen würden, daß sie sich nicht an dem traditionellen katholischen Fest beteiligt haben, aber diese lehnten ab.

Auftritt in der Arena

21. Juni 2009

Früher mußte die römische Plebs in den Circus gehen, um begeistert zusehen zu können, wie die Christen den wilden Tieren vorgeworfen wurden. Heute liest sie am heimischen Rechner den »Spiegel«.

 

 

Die im Jemen verschleppten Deutschen haben wahrscheinlich unter Moslems missioniert. Dies berichtet z. B. Spiegel online:

 

Chaim Noll schreibt

16. Januar 2009

Wer in der DDR zur Schule gegangen ist, wird sich sicher noch an Dieter Nolls »Abenteuer des Werner Holt« erinnern. Der Sohn des Autors, Chaim Noll, studierte Kunst und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und Berlin. Seine ersten Manuskripte wurden in den Westen geschmuggelt. 1983 reiste er nach Westberlin aus und 1991 verließ er Deutschland. Seit 1995 lebt der Autor und Essayist in Israel. Beim Compass-Infodienst erschien schon vor längerer Zeit ein Artikel von Noll über Christenverfolgung, der freilich nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Der Artikel ist nichts für zartbesaitete Gemüter. Aber seien wir ehrlich: Diese ganze Welt ist nichts für zartbesaitete Gemüter.

 

Chaim Noll schreibt:


Menetekel für Europa.
Christenverfolgungen im Mittleren Osten

 

Beliebte Inhalte



Geierpost buchen

Inhalt abgleichen