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Archive - 2010 - Artikel
Februar 7th
Brot, Wein und Gericht
7. Februar 2010
Schwierige Bibelstellen III: 1. Kor. 11, 29
Denn der Essende und Trinkende ißt und trinkt sich selber Urteil, wenn er den Leib nicht beurteilt.
Dieser Aussage geht in Vers 28 die paulossche Anweisung »ein jeder prüfe sich selbst« voraus. Die Frage ist nun, worauf sich diese Selbstprüfung beziehen muß und damit auch, worauf sich die Gerichtsdrohung in Vers 29 bezieht. Geht es hier darum, irgendwelchen Verfehlungen nachzuspüren? Die McArthur Studienbibel gibt in ihrem Kommentar die verbreitete protestantische Auffassung wieder, wenn sie recht allgemein schreibt:
Februar 3rd
Citat des Tages IX
3. Februar 2010
An den Herrn allein richtet eure Gebete. Hütet euch davor, nach den Zuhörern zu schielen, hütet euch, ihnen zuliebe schöne Worte zu machen. Das Gebet darf auch nicht eine verdeckte Predigt sein. Es ist nicht viel besser als Gotteslästerung, wenn man das Gebet zur Schaustellung macht. Schöne Gebete sind meistens gar nicht fromm. … Lange Gebete enthalten entweder Wiederholungen oder unnötige Erklärungen, deren Gott nicht bedarf, oder sie arten in eine Predigt aus. Ihr braucht nicht im Gebet den Katechismus aufzusagen oder alle eure oder eurer Gemeindeglieder Erfahrungen herzuzählen … Es ist nicht notwendig, daß ihr solange fortredet, bis jedermann denkt: »Wenn er doch endlich Amen sagen würde!«
C. H. Spurgeon, gefunden in der Zeitschrift »Der schmale Weg«, Januar 2010
oder, wie es Jesus ausgedrückt hat:
Aber als Betende — nicht solltet ihr quaken, ebenso wie die aus den Nationen; denn sie meinen, daß sie in ihrem Vielworten erhört werden.
Mt. 6, 7
Februar 2nd
Ironie der Geschichte
2. Februar 2010
Das hätte Hermann Göring gar nicht gefallen: Ausgerechnet das legendäre deutsche Messerschmitt-Flugzeug ME 109 half dem jungen jüdischen Staat, seine ersten Wochen zu überleben.
Und das kam so: Schon seit 1944 wurde die ME 109 in den Avia-Werken im besetzten Prag in Lizenz gefertigt. Nach dem Krieg baute die Tschechoslowakei die Flugzeuge einfach weiter, schon um eine eigene Luftwaffe aufbauen zu können. Als dann 1948 israelische Emissäre händeringend nach lieferbaren Jagdflugzeugen für die in den Kinderschuhen steckende israelische Luftwaffe suchten, wurden sie in Prag fündig. Schließlich wurden 25 der inzwischen modifizierten Messerschmitts unter der Bezeichnung Avia S.199 an Israel geliefert.
Nachdem am 15. Mai 1948, also unmittelbar in der Nacht nach der Unabhängigkeitserklärung Israels, die Armeen Transjordaniens, Ägyptens, Syriens, des Libanons und des Iraks angriffen, um »die Juden ins Meer zu werfen«, hatte Israel den ägyptischen Bombardements israelischer Städte anfangs nichts entgegenzusetzen. Immerhin gab es einige jüdische Piloten wie den damals gerade 24 Jahre alten späteren israelischen Präsidenten Ezer Weizman, die in den Reihen der britischen Royal Air Force während des zweiten Weltkrieges Flug- und Kampferfahrungen gesammelt hatten und nun in aller Eile auf den Messerschmitts ausgebildet wurden.
Im folgenden ergab sich eine Situation, die nicht einer gewissen Ironie entbehrt und die Dr. Thomas Speckmann in der »Zeit« in dem Artikel »Messerschmitt mit Davidstern« wie folgt beschreibt:
Februar 1st
Wolfsblut
1. Februar 2010
»Hinter sich selbst her« — über die Wolfsnatur der Denominationen
In seiner Abschiedsrede vor den Ältesten von Ephesos in Milet (Apg. 20) spricht Paulos von den »schweren Wölfen, die das Herdlein nicht verschonen werden« und beschreibt diese Wölfe als Männer, die aus der Mitte der Herausgerufenen[G] aufstehen werden, um die Lernenden (Jünger) wegzuzerren hinter sich selbst her. Wenn wir in seinen Briefen nach näheren Anhaltspunkten dafür suchen, was es mit dieser Aussage auf sich hat, stoßen wir auf den ersten Brief an die Korinther. Aber gehen wir der Reihe nach:
Januar 28th
… grundlegende Menschenrechte, gegen die kein Staat verstoßen darf.
28. Januar 2010
Lawrence Burman, Richter in Memphis, Tennessee, hat Familie Romeike aus Bissingen, Baden-Württemberg, politisches Asyl in den USA gewährt. Über ihre Flucht hatte ich ja schon Anfang April 2009 berichtet.
Burman sagt in seiner Urteilsbegründung:
»Menschen, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, sind eine besondere soziale Gruppe, die die deutsche Regierung zu unterdrücken versucht. Diese Familie hat eine gut begründete Furcht vor Verfolgung. … Deswegen steht ihr Asyl zu, und das Gericht wird ihr Asyl gewähren.«
Über Deutschland sagt er:
»Hier wird ein grundlegendes Menschenrecht verletzt, kein Land der Welt hat dazu das Recht. … Die deutsche Regierung bezeichnet Homeschooler als Mitglieder einer Parallelgesellschaft und versucht sie auszuradieren. Das ist eigenwillig und dumm und widerspicht all dem, was wir Amerikaner glauben. … Dieses Urteil ist beschämend für Deutschland.«
Deutschland steht mit seinem rigiden Schulzwang, der 1938 unter Hitler eingeführt wurde, um die heranwachsende Generation »gleichzuschalten« und nach 1945 einfach beibehalten wurde, im internationalen Vergleich (mit Ausnahme von Bulgarien) völlig isoliert da. Vor einem knappen Jahr hatte ich dazu geschrieben:
Januar 26th
Am Schalter
26. Januar 2010

Mehrfach wurde mir in letzter Zeit von solchen, die ich mahnen mußte, Recht zu üben, vorgehalten, daß ich ihre Einflußmöglichkeiten in jeweiliger Angelegenheit nicht überschätzen solle. Das tue ich auch nicht. Aber jeder von uns kann an seinem Platz allein dadurch einen Unterschied bewirken, daß er sich gerecht (im biblischen Sinne, also in den Grenzen der »Furcht Jahwehs« und seinem Wort gemäß) verhält. Was Gott dadurch bewirkt, ist dann seine Sache, aber jeder hat die Verantwortung, sich seinem (manchmal gering erscheinenden) Anteil nicht zu verweigern.
Januar 21st
0,0000094 Prozent oder: Von Vater Gott zu Mutter Erde
21. Januar 2010
Ich staune regelmäßig, wieviel geistlichen Durchblick ungeistliche Menschen doch manchmal haben und wie wenig geistlichen Durchblick sogenannte »Geistliche«. Soviel Klarheit hätte ich in einem Fernsehsender jedenfalls eher nicht erwartet:
In einem Leserbrief an die F.A.Z. beschreibt Dr. Urban Cleve aus Dortmund sehr deutlich anhand eines Beispieles, wie sehr doch der Klimawahn Glaubens- und nicht Wissenssache ist:
Ich wurde kürzlich auf dem Westenhellweg an einem Stand des »BUND« von einem Mitarbeiter auf CO2 angesprochen. Danach folgte folgendes Gespräch: »Wie hoch ist denn der Anteil des CO2 in der Luft?« Antwort: »Hoch«. »Wie hoch denn?« »Sehr hoch.« »Wie viel Prozent?« »Weiß ich nicht.« »Was ist denn sonst noch in der Luft?« Keine Antwort, nur ein staunendes Gesicht. »Haben Sie schon mal etwas von Sauerstoff gehört?« »Ja, sicher, Sauerstoff ist in der Luft.«
Januar 19th
Citat des Tages VIII
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19. Januar 2010
Ein Angestellter, der nicht sein Bestes in Bezug auf zuverlässige Arbeit gibt, und ein Arbeitgeber, der kein gerechtes Entgelt dafür leistet, entheiligen beide den Namen Gottes, denn Diebstahl entheiligt seinen Namen.
Robertson McQuilkin
Januar 14th
Erst mal die Kamele …
14. Januar 2010
John Cobb, Agrarsprecher der Opposition im australischen Parlament, fordert die Ausrottung aller australischen Kamele — und zwar aus »Klimaschutz«-Gründen. So ein Kamel würde im Jahr eine Tonne CO2 abgeben, und die Gesamtheit der auf eine Million geschätzten Tiere würde damit dem Emissionsäquivalent von 300.000 Kleinwagen entsprechen. Ohnehin gelten die Kamele, die erst Ende des 19. Jahrhunderts nach Australien importiert wurden, mittlerweile als Landplage.
Januar 12th
Dr. Siegfried Fritsch · Märchen und Sagen
12. Januar 2010
Verlag One Way Spot
Taschenbuch, 234 Seiten
ISBN-10: 3927772267
ISBN-13: 978-3927772267
Fritsch unternimmt mit seinem Buch den Versuch einer geistlichen Deutung der deutschen Märchen- und Sagenwelt. Anhand einer Vielzahl von Beispielen zeigt er auf, daß diese Geschichten, die ja auch einige Christen für harmloses Kulturgut halten, für die gesunde seelische und geistliche Entwicklung eines Kindes verheerend sind.





