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Archive - Jun 2011


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Juni 25th

Nachlegt: Causa Hüls

25. Juni  / 27. Juni 2011

 

Seit meinem Kommentar zum Falle Hüls sind etliche Fragen, Einwände und sonstige Wortmeldungen aufgekommen, auf die ich hier noch einmal gesammelt eingehen möchte:

 

Für den Vater gäbe es auch andere Wege, wieder mit Frau und Kindern zu leben, z.B. Gespräche, Gebet und Geduld.

In den meisten Fällen ist dies nicht möglich. Der typische Fall sieht doch so aus:

Juni 24th

Tsunami: Nachlese

24. Juni 2011

 

Ein japanischer Autofahrer hatte an seinem Fahrzeug eine Kamera montiert, als der Tsunami am 11. März ihn und andere überraschte und die Straße innerhalb von Sekunden zum reißenden Strom wurde. Die Kamera lief weiter, bis er schließlich das Auto verließ und dieses zerstört wurde. Offensichtlich konnten die Daten gerettet werden, und so ist eine eindrucksvolle Dokumentation über die potentielle Plötzlichkeit der Vergänglichkeit alles Physischen entstanden (hauptsächlich ca. Minuten 2 bis 6): 

 


 

 

gefunden bei Zirkumflex

 

 

 

 

Juni 19th

Citat des Tages XXXVII

19. Juni 2011

 

Die modernen Experten für Gemeindewachstum scheinen kein Vertrauen in die Kraft der Schrift zu haben. Sie sind überzeugt, daß das Evangelium »kontextualisiert«, angepaßt und für jede Generation neu verpackt werden muß. Vierzig Jahre dieser Methode haben die Evangelikalen im Großen und Ganzen zu Personen gemacht, die in der Lehre ungeschult sind, vollkommen unvorbereitet, die Wahrheit zu verteidigen, und fast ohne ein Bewußtsein, wieviel auf dem Spiel steht. Die evangelikale Bewegung selbst ist zu einem Monstrum geworden, ihre beträchtliche Größe und Wahrnehmbarkeit verdeckt ihr fast völliges Versagen. Eines ist gewiß: Die schwerfällige Bewegung, die die meisten Leute als »evangelikal« bezeichnen, setzt sich aus einer großen Zahl von Menschen zusammen, die sich auf der falschen Seite im Kampf um die Wahrheit befinden.

Wir sind in die gleiche Situation zurückversetzt, in der sich die Gemeinde vor einhundert Jahren befand, als die Modernisten eifrig damit beschäftigt waren, den christlichen Glauben neu zu erfinden. Die evangelikale Bewegung ist weit davon entfernt, eine starke Stimme und eine machtvolle Kraft für die Wahrheit zu sein; stattdessen ist sie selbst zum zentralen Kampffeld geworden.

 

John MacArthur, The Truth War, Nelson, 2007

gefunden bei Distomos

 

 

Photo: gty.org; creative commons license

Juni 17th

idea verbreitet radikalfeministische Propaganda

17. Juni 2011

 

Es gibt derzeit ein starkes Bedürfnis im »evangelikalen Mainstream«, zu dem idea Spektrum ja sicherlich guten Gewissens gerechnet werden kann, sich von jedem Verdacht des »Fundamentalismus« öffentlich reinzuwaschen. Um das zu erreichen, gibt es zwei probate Mittel: Erstens adoptiert man hie und da die Argumente der Liberalen und weist dann demonstrativ auf die so entstandenen Gemeinsamkeiten hin: »Seht her, wir sind doch auch wie ihr.« Zweitens grenzt man sich demonstrativ von allem und jedem ab, auf den der Fundamentalismusverdacht gefallen ist. Dabei gibt es kaum Grenzen, man ist sogar bereit, die feministischen Sprachregelungen der Gesellschaft zu übernehmen, um sich nicht etwa durch einen neutralen oder gar biblisch fundierten Ausdruck selbst dem Fundamentalismusverdacht auszusetzen.

Exemplarisch zeigt sich dies am Beispiel der Berichterstattung zum Falle Hüls.

Worum geht es? Axel Hüls aus Hermannsburg ist mit seinen eigenen vier Kindern aus Deutschland ausgereist, zunächst nach Ägypten, von dort aus möglicherweise in den Sudan. Seine Frau (welche die Familie während ihrer Ausreise auf einem Fahrradausflug wähnte) hatte sich schon vor zwei Jahren von ihm getrennt, allerdings trotzdem das Sorgerecht erhalten. Hüls konnte seine Kinder nur noch selten und nur unter Aufsicht des Jugendamtes sehen. Der Tag der Ausreise war der erste seit langem, da er die Kinder unbeaufsichtigt sehen konnte. Dazu idea:

Die Bild-Zeitung berichtete, dass die immer extremer werdenden religiösen Überzeugungen des Mannes der Grund gewesen seien, warum die Ehe zerbrochen sei und die Mutter das alleinige Sorgerecht für die Kinder erhalten habe.

Juni 14th

Abschreiben erlaubt!

14. Juni 2011

 

Abschreiben wird ja regelmäßig eher als Bildungsvermeidungsstrategie angesehen denn als Bildungsmaßnahme. Das muß freilich nicht in jedem Fall zutreffen. Freunde von Freunden, die ihre Kinder zu Hause unterrichten, haben in ihrem Blog ein Thema aufgegriffen, von dem ich in Deutschland noch nichts gehört habe: Das Abschreiben der Bibel als Bestandteil des persönlichen Bildungsprogramms. Den Text, der mit der Photostrecke verbunden ist, die dort zu finden ist, (es ist mir leider nicht gelungen, diese hier direkt einzubinden) habe ich einmal übersetzt. Andere Artikel, die mit dem Thema zusammenhängen, sind hier zu finden. Ich denke, wenn man die vorgebrachten Argumente bedenkt und kein Gesetz daraus macht, daß jeder Christ unter allen Umständen die Bibel abgeschrieben haben müsse, kann das für viele eine wertvolle Bereicherung sein, weswegen ich diese Anregung sehr gern weitergebe:

 

Juni 9th

Debi Pearl · »Created to be his Help Meet«

9. Juni 2011


Debi Pearl

»Created to be his Help Meet«

Discover how God can make your marriage glorious

 

 

Taschenbuch, 297 Seiten

Verlag: No Greater Joy

ISBN-10: 9781892112606

ISBN-13: 978-1892112606

 

Die Nachteile dieses Buches sind schnell aufgezählt: Es gibt keine deutsche Übersetzung, das achte Kapitel hätte man weglassen können und das Gemeindeverständnis, das gelegentlich in Nebensätzen durchscheint, ist ein klerikales.

Der Vorteil ist auch schnell benannt: Dies ist der seltene Fall eines Buches, in dem die biblischen Vorgaben in Bezug auf das Verhältnis der Geschlechter zueinander klar und unmißverständlich dargestellt werden. Gern würde ich ein deutsches Buch vergleichbaren Inhalts vorstellen, aber ich kenne keines.

Juni 5th

Bemerkungen zum »Tag der Organspende«

5. Juni 2011

 

David Noll beschreibt anläßlich des gestrigen »Tages der Organspende« in der F.A.Z. den aktuellen Stand der Diskussion zu Hirntod und Organspende, die hier schon in dem Artikel »Volkseigene Ersatzteilspender« angerissen wurde.

Daraus einige bemerkenswerte Citate:

 

 Im schlimmsten Fall hat Manzei hirntote Patienten für die Organspende vorbereitet – eine für sie unerträgliche Erfahrung. »Der Patient geht als Mensch in den OP und kommt als Leiche wieder heraus. Das ist nur ganz schwer zu verarbeiten.«

»Für den Patienten und das medizinische und pflegende Personal verändert sich durch die Diagnose Hirntod eigentlich nichts.« Der nunmehr Hirntote wird weiterhin beatmet, der Brustkorb hebt und senkt sich, der Körper bleibt warm. Das Personal wäscht den Patienten, entsorgt die Exkremente, die nach wie vor ausgeschieden werden. Die Wissenschaft hat sogar Fälle dokumentiert, in denen hirntote Schwangere gesunde Babys ausgetragen haben. Manzei bezeichnet den Hirntod deshalb lediglich als »rechtlichen Switch«: Der Patient werde nicht mehr für sich, sondern für den Organempfänger gepflegt und behandelt.

Juni 1st

Inflation

1. Juni 2011

 

Folgende Produkte haben sich in Deutschland im April 2011 im Vergleich zum Vorjahresmonat am auffälligsten verteuert: 

 

Weißkohl: 33,1 Prozent

Butter: 28,7 Prozent

Leichtes Heizöl: 26,7 Prozent

Kartoffeln: 20,4 Prozent

Bohnenkaffee: 17,8 Prozent

Diesel (Cetanzahl unter 60): 17,8 Prozent

Pflanzenöl (kein Olivenöl): 17,6 Prozent

Pommes frites: 17,2 Prozent

Orangensaft oder ähnlicher Fruchtsaft: 13,8 Prozent

Flugtickets: 13,8 Prozent

 

Die gesamte Inflationsrate wird aber mit 2,4 Prozent angegeben.

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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