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Archive - Jan 2009


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Januar 3rd

Gianna Jessen: Es ist allein die Gnade Gottes, aus der wir alle leben. Ich habe überlebt, damit ich von ihm erzählen kann.

3. Januar 2009

Idea berichtete letztens über Gianna Jessen, die 1977 ihre eigene Abtreibung überlebte. Das ist eine sehr beeindruckende Geschichte.
Bei amerikanischen Spätabtreibungen wird das Fruchtwasser durch eine hochkonzentrierte Salzlösung ersetzt, die dazu führt, daß das Kind innerlich und äußerlich verätzt wird und nach etwa einem Tag tot geboren wird. Während nun amerikanische Rechtsanwälte zugunsten verurteilter Gewaltverbrecher argumentieren, daß der Giftcocktail, der bei Vollzug der Todesstrafe injiziert wird und in kurzer Zeit zu einem wahrscheinlich schmerzarmen Tod führt, vielleicht doch Schmerzen zufügen könne und damit als »grausame und ungewöhnliche Strafe« verfassungsfeindlich sei, ist es gleichzeitig völlig legal, Kinder einem extrem langsamen und quälenden Foltertod auszusetzen. Nach achtzehn Stunden Todeskampf in der Salzlösung wurde Gianna Jessen geboren — lebend.

Januar 2nd

Über Torheit und Dreistigkeit

2. Januar 2009

 

 

 

»Es kann also nur die Torheit dazu verführen, ein vergoldetes Haus zu bauen, wenn ringsum Wüste oder Verfall herrscht.«

 

 

Ein schöner Satz. Ein wahrer Satz. Und doch reibt man sich ungläubig die Augen.

Januar 1st

Feuer-Fest

1. Januar 2009

 

Cirka 60 Besucher eines thailändischen Nachtclubs brauchen sich über gute Vorsätze zum Neuen Jahr keine Gedanken mehr zu machen. Sie verbrannten, erstickten oder wurden zu Tode getrampelt, als Feuerwerkskörper die Decke des Gebäudes in Brand setzten.

Nun sind Nachtclubs in Bangkok nicht unbedingt der gewöhnliche Aufenthaltsort der Leser dieses Blogs — so hofft man zumindest — aber auch der ganz normale europäische Feuerzauber zum Jahreswechsel wird wieder Tote und Verletzte in den Polizeiberichten hinterlassen — so wie schon das Weihnachtsfest zuvor. 2007 waren es allein in Großbritannien 27 Tote, die das romantische Flackern der Lichtlein am Weihnachtsbaum hervorgebracht hat; gäbe es in Deutschland eine Statistik, die solche Fälle getrennt erfaßt, statt sie unter sonstigen Haushaltsunfällen und Wohnungsbränden untergehen zu lassen, sähe diese wohl nicht viel freundlicher aus. 

Warum Geiernotizen?

1. Januar 2009

Tatsächlich — es gilt der Geier in dieser Welt nicht viel, ebenso wie der Wurm, und doch bezeichnet sich der Christos selbst als einen Wurm (Ps. 22, 7). Und auch das, was Schöpfungsrealitäten und Schrift über Geier sagen, ist sehr interessant:

Der Geier — oder besser gesagt, die Gesamtheit der Geierschaft — ist vorbildlich in Bestattungswesen und Recycling. Geier bringen selbst nichts um. Der Geier jagt — im Gegensatz zum Adler — nicht. Er harrt auf Jahweh und wird versorgt. Wo sich Aas findet, gibt es Geierarten, die das Fleisch von den Knochen holen. Dann gibt es andere Geier, die durch ihre außergewöhnlich aggressive Magensäure in der Lage sind, auch die Knochen zu verdauen* (generell verhindert die starke Magensäure von Geiern, daß sie sich beim Verzehr kranker Tiere selbst infizieren; beinahe erstaunlich ist es, daß die sich nicht selbst verdauen). Dann gibt es wieder andere Geier, die selbst den Boden mit dem vergossenen Blut aufnehmen und hieraus Energie gewinnen. Die verschiedenen Arten sind dabei teilweise aufeinander angewiesen: In Afrika ist zum Beispiel der Ohrengeier die einzige Art, die in der Lage ist, die Haut größerer Säugetiere aufzubrechen. Dort, wo der Ohrengeier fehlt, gehen dann auch die anderen Geier leer aus, es sei denn, Wildhüter greifen ein und öffnen den Kadaver.

Rückblick 1. Lesertreffen

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