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Archive - Nov 14, 2010 - Artikel
»… männlich und weiblich erschuf er sie.«
Wie schon am 4. 11. angekündigt, ist Frl. Baer tatsächlich am Donnerstag zur Verfassungsrichterin gewählt worden. Homosexuellenportale jubeln, daß Deutschland nun die erste offen lesbische Verfassungsrichterin bekomme. Sie habe aus ihrer sexuellen Orientierung nie ein Geheimnis gemacht und lebt seit mehreren Jahren mit einer Berliner Ärztin zusammen. Ferner gilt sie als Vorkämpferin für Lesben- und Schwulenrechte. Sie ist Mitorganisatorin des »Feministischen Juristinnentages« und Redaktionsmitglied der feministischen Rechtszeitschrift »STREIT«. Der mit Steuergeldern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte (sic!) »Feministische Juristinnentag« bezeichnet zum Beispiel in einer Resolution zur Reform des Transsexuellengesetzes gesellschaftliche Verhältnisse als »krank«, die »nicht über zwei Grundmodelle hinausdenken können« (womit die beiden »Grundmodelle« Mann und Weib gemeint sind). Ferner wird das Ziel formuliert, rechtliche und gesellschaftliche Verhältnisse zu schaffen, die diese Dualität männlicher und weiblicher Menschen hinter sich zurücklassen.
14. November 2010



