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Archive - Mär 2010
März 5th
Citat des Tages XI
Nachtrag 19. März:
Die T-Shirt-Aktion ist nun abgeschlossen. Wegen der großen Nachfrage habe ich die vorgesehene Menge verdoppelt, für alle reicht es trotzdem nicht. Es werden keine Gewinner veröffentlicht (aus Datenschutzgründen) und keine Benachrichtigungen versandt (aus Aufwandsgründen). Die Shirts gehen nächste Woche in die Produktion, also entweder man hat innerhalb der nächsten zwei Wochen eins erhalten oder man war eben nicht mit bei den Gewinnern. Danke für das große Interesse.
Nachbemerkung: Von den T-Shirts, die ich zusätzlich zu den versprochenen sechsen ’rausschicke, können einige statt graphitgrau schwarz sein.
5. März 2010
Manchmal schreibt man sich die Finger wund, um umständlich einen Sachverhalt zu erklären, und manchmal ist es jemandem geschenkt, einen einfachen Satz zu schreiben, und man hat es gleich verstanden:

»Auch wenn sich beides zum verwechseln ähnlich sieht, die Wirkung ist eine völlig andere:
Wir sind das Salz der Erde — nicht der Zucker!«
März 3rd
Nechustan — Kreuz oder Pfahl?
3. März 2010
Mein ikonoklastischer Artikel »Bild des Unsichtbaren« zu Kol. 1, 15 hat einen Leser zu der Frage veranlaßt:
»Wie stehst du dazu, daß das Kreuz als Zeichen für das Christentum in allen Denominationen gilt? Ist ein Aufhängen eine Kreuzes oder ein Kreuz auf dem Gipfel eines Berges auch Götzendienst? … Die Frage ist doch vielmehr, ob ich ein Kreuz … als Amulett oder Glücksbringer trage oder lediglich als Symbol. Falls ein Kreuz auch in seinem symbolischen Aspekt nicht tolerierbar ist müsste dieses eigentlich überall verschwinden.«
Zur Antwort nachfolgend ein älterer Artikel, der bisher nicht hier erschienen war:
März 1st
Steine schmeißen?
1. März 2010
Nein, ich mag diesen Unsinn wirklich nicht mehr hören: Nachdem die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende betrunken eine rote Ampel überfahren hatte, erlebte der Satz »Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein« eine unglaubliche Konjunktur. Kaum ein Feuilletonist, Kommentator oder Leserbriefschreiber, der nicht auch seine vermeintliche Bibelkenntnis ausstellen wollte und meinte, ohne diesen Satz auskommen zu können. Nicht einmal im »Spiegel« fehlt er, dem ja nun nicht gerade der Ruf geistlicher Sensibilität vorauseilt.





