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Trügerische Waagschalen · Teil I

10. März 2013

 

 

 

»Waagschalen des Trugs sind Jahweh ein Greuel, aber ein vollkommener Gewichtsstein findet sein Wohlgefallen.« (Spr. 11, 1)

Diese salomonische Feststellung bezieht sich auf die Aussage in der Torah: »Nicht tut ihr Arg in der Richtigung[G], im (Längen-)Maß, im Gewicht und im Meßgefäß.
Waagschalen der Gerechtigkeit, Gewichtssteine der Gerechtigkeit, Ejphah* der Gerechtigkeit und Hin* der Gerechtigkeit sollt ihr haben. Ich bin Jahweh, euer Elohim, der ich euch herausgehengemacht hat aus dem Erdland Mizrajim.«
(3. M. 19, 35f)

Daß Rechtspflege und Maßhaltigkeit hier in einen Zusammenhang gestellt werden, ist kein Zufall. Recht ist etwas, das vom Gesetzgeber zugemessen und von Richtern abgewogen wird. Rechtssetzungen sind buchstäblich Maß-Stäbe, die an die Handlungen der Menschen angelegt werden. Das Maßhalten ist ein wichtiges Prinzip, das sich durch das biblische Rechtssystem zieht; es wird zum Beispiel sichtbar, wo der Grundsatz »Auge für Auge, Zahn für Zahn« eine maßlose, unverhältnismäßige Rache verbietet, die womöglich als Sühne für den Verlust eines Auges oder eines Zahnes ein Menschenleben gefordert hätte. So ist es naheliegend, daß die Waage in verschiedensten Kulturen und Zeiten als Symbol der Rechtsprechung dient.

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