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Archive - Sep 2012 - Artikel


Datum

September 30th

Schade, eigentlich …

30. September 2012

 

Sehr geehrte Edeka-Kundendienstler,

ich habe eigentlich immer gern bei Edeka eingekauft, und das seit über zwanzig Jahren und mitunter palettenweise für meinen Betrieb. Schade eigentlich, daß das nun nicht mehr möglich zu sein scheint.

September 29th

2013er Lernverse

29. September 2013

 

Ich bin gerade dabei, den Lernverskalender für 2013 zu redigieren. Wem ein paar Verse einfallen, die dort Platz finden sollten, darf mir diese gern über das Kontaktformular mitteilen. Die Verse sollten eine Aussage haben, die auch dann klar und unmißverständlich ist, wenn der Vers außerhalb seines Kontextes gelesen wird. Verse wie 1. M. 40, 19 oder Hsk. 27, 18 sind an ihrer Stelle wichtig, aber für den Lernverskalender eher ungeeignet.

Natürlich kann ich nicht garantieren, daß sich alle eingesandten Verse im Kalender wiederfinden; immerhin ist dies der zehnte, so daß schon fast fünfhundert Verse für die Kalender der letzten Jahre verwendet wurden, und Wiederholungen versuche ich zu vermeiden.

Ich freue mich aber trotzdem über jede Einsendung.

 

 

 


 

 

 

 

September 23rd

Geierismen IX: Über Schafe und Wölfe

23. September 2012

 

 

 

»Habt keine Gemeinschaft mit den schwarzen Schafen und nehmt Euch in acht vor ihnen und ihrer Theologie!«

Also sprach zu den weißen Schafen — der Wolf.

 

 

 

 

Weitere Geierismen

 

September 18th

Aus der sozialistischen Rechtspflege: Heimschul-Ehepaar wegen Republikflucht verurteilt

18. September 2012

 

Am 6. September 2012 wurde vor dem Amtsgericht Darmstadt das Ober-Ramstädter Ehepaar Dirk und Petra W. wegen Republikflucht und Widerstands gegen die Kindesverstaatlichung zum weitgehenden Entzug des Sorgerechts für ihre vier Kinder verurteilt. In dem Urteil wird festgestellt:

Die Kinder besuchen seit Jahren keine öffentliche Schule, sondern werden von ihren Eltern zuhause unterrichtet. Seit Jahren entziehen die Eltern sich dem staatlichen Zugriff im Zusammenhang mit der staatlichen Beschulung, indem sie mehrfach ihren Wohnort wechselten, zeitweise ihren Aufenthalt sogar im Ausland nahmen.

Im Ausland sogar! Wo sind sie nicht überall gewesen — in Frankreich, in Norwegen! Ungarn gar! Mit den eigenen Kindern! Dabei haben sie sich in schamloser Weise die Tatsache zunutze gemacht, daß es jedem Bürger eines EU-Staates erlaubt ist, sich in einem anderen EU-Staat niederzulassen, ihr Tun mithin völlig legal gewesen ist.

September 15th

Citat des Tages LXI

15. September 2012

 

 »Ich bin voller Hoffnung, weil wir endlich ein Parlament haben, in dem mehr als die Hälfte der Abgeordneten lesen und schreiben können.«

 

Mariam Arif Gassim, Mogadischu, Somalia

 

 

 

 


  

 

 

 

September 13th

Der Semmelweis-Reflex

13. September 2012

 

Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien: In der geburtshilflichen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses sterben mehr als 17 Prozent der Gebärenden am Kindbettfieber. In anderen Kliniken kommen sogar Sterberaten bis zu 30 Prozent vor. Besonders auffällig ist, daß die Sterblichkeit dort, wo Ärzte und Medizinstudenten arbeiten, um ein vielfaches höher ist als dort, wo die Hebammenschülerinnen ausgebildet werden. Als schließlich sein Freund, der Pathologe Kolletschka, nach einer kleinen Verletzung bei einer Leichensektion an den gleichen Symptomen stirbt wie die Mütter, zählt der junge Arzt Ignaz Philipp Semmelweis eins und eins zusammen. Er kommt zu dem Schluß, daß die Mütter an Infektionen sterben, die von den Ärzten übertragen werden, die damals zwischen Pathologie und Kreißsaal wechselweise mit bloßen Händen Tote sezierten und Wöchnerinnen untersuchten. Dort, wo Semmelweis schließlich die Desinfektion der Hände mit Chlorkalk durchsetzen kann, gelingt es ihm, die Mortalitätsrate von 17 auf 1,3 Prozent zu drücken.

Ein Dienst an der ganzen Gesellschaft: Warum Heimschule gut für Deutschland ist.

12. September 2012


Der folgende Artikel enthält einiges Material aus dem Leserseminar. Ich habe diesen Text gerade für die »factum« aufbereitet, deren nächste Ausgabe ein Schwerpunktthema »Heimschule« beinhalten wird, zu dem auch dieser Artikel (wahrscheinlich unter dem Titel »Die Entmachtung der Familie«) gehören soll. Ich bin sehr dankbar für die Gelegenheit, diese wichtige Thema zumindest in Kurzform den factum-Lesern vorstellen zu dürfen. Regelmäßige Leser der »Geiernotizen« werden wohl den einen oder anderen Textbaustein wiedererkennen, trotzdem schadet es sicher nicht, daß der Text hier noch einmal in dieser Form zu lesen ist. Die nächste »factum« ist ab 4. Oktober erhältlich.

 

 

Ich bin kein Heimschulaktivist. All meine Kinder haben öffentliche Schulen besucht. Heimunterricht war für mich immer ein sehr entferntes Randphänomen, keine Möglichkeit, die ich damals ernstlich erwogen hätte. Mit den Jahren habe ich einige Heimschulfamilien kennengelernt, bin ihrem Anliegen mit einigem Wohlwollen begegnet, aber immer noch habe ich der Sache keine größere Aufmerksamkeit entgegengebracht. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis ich verstanden habe, welch wichtiges Korrektiv die Heimschulfamilien für unsere Gesellschaft sind.

September 8th

1. Lesertreffen und Seminartag der Geiernotizen, Colditz 2012

8. September 2012

 

 

Wer nicht am Lesertreffen auf Schloß Colditz teilnehmen konnte, hat zwar Austausch und Gemeinschaft mit Geschwistern aus ganz Deutschland — buchstäblich vom Bodensee bis zur Ostsee — verpaßt, findet nachfolgend aber wenigstens die Audiodateien der Referate und die Tafelbilder.

Das Thema, mit dem wir uns auseinandergesetzt haben, heißt »Vom Oikos Adams zum Oikos des Christos«; es geht um das biblische Menschenbild, das im Gegensatz zum Menschenbild der Aufklärung nicht individualistisch orientiert ist, sondern den Menschen im Bezug zu seinem Oikos[G] sieht — zu der Haushaltung, in die er hineingestellt ist. Die rhetorische und stilistische Qualität der Vorträge ist zwar eher »Holzklasse« — ich weiß schon, warum ich lieber schreibe als spreche — aber da über das Thema sonst kaum richtig gelehrt wird, lohnt es sich möglicherweise doch, sich die ca. sieben Stunden der Vortragsreihe anzutun. Ansonsten darf natürlich jeder dafür beten, daß ich Zeit und Kraft für eine Verschriftlichung der Vorträge finde; dies könnte ihre Handhabbarkeit und auch die Qualität des Textes verbessern.

 

Zunächst einige Ergänzungen und Berichtigungen, die sich teilweise aus dem Gespräch mit anderen Seminarteilnehmern ergeben haben oder mir nachträglich aufgefallen sind:

September 5th

kurzes Lebenszeichen

5. September 2012

 

Nein, ich habe mich nicht in den Winterschlaf verabschiedet, bin aber noch mit der Aufbereitung der Daten vom Seminartag beschäftigt, die in Kürze hier erscheinen sollen.

 

Aufgrund eines Versandproblems ist übrigens noch eines der δεσπότης-T-Shirts zu haben, und zwar in Größe XL. [jetzt nicht mehr]

 

 


 

 

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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