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Archive - Jan 11, 2013


Datum

CDL-»LifeCard« gegen Organspende

11. Januar 2012

 

Die Initiative CDL (Christdemokraten für das Leben) bietet eine sogenannte »LifeCard« an, einen mehrsprachigen Ausweis, mit dem man dokumentieren kann, daß man nicht als Organ- und Gewebsspender zur Verfügung stehen will. In einer Mitteilung der CDL heißt es dazu:

Wie Sie sicher der Presse entnommen haben, werden ab sofort und zukünftig alle Bürger ab dem 16. Lebensjahr (!) regelmäßig von ihrer Krankenkasse angeschrieben und um das Ausfüllen eines Organspendeausweises gebeten. … Wie wir leider feststellen, enthalten weder bisherige Briefe der Krankenkassen noch der Ausweis selbst eine wirkliche Aufklärung darüber, zu welchem genauen Zeitpunkt, unter welchen Bedingungen und wofür tatsächlich einem Organspender Organe und Gewebe entnommen werden können. Als Kriterium für die („postmortale“) Organspende wird seit 1997 der sogenannte Hirntod angenommen.
Hirntote sind nicht Tote, sondern eigentlich Sterbende. In der Fachwelt gibt es inzwischen massive Zweifel sowohl an der eindeutigen Diagnostizierbarkeit des Hirntodes als auch an der Gleichsetzung von Hirntod und Tod. Daß diese Definition falsch bzw. unsicher ist, wird mittlerweile selbst von Wissenschaftlern zugegeben, die sie seinerzeit mit aufgestellt haben. Das hat z. B. im März 2012 der amerikanische Neurologe und langjährige Verteidiger der Hirntoddefinition Prof. Alan Shewmon vor dem Deutschen Ethikrat in aller Deutlichkeit erklärt.

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