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Citat des Tages


Citat des Tages LIV

27. April 2012

 

Glück: Wenn es dir nur darum geht, Jesus ähnlicher zu werden

 

Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene (Römer 12, 2).

 

Die Annahme, die Menschen seien geboren, »um glücklich zu sein«, wird in der heutigen Gesellschaft von kaum einem in Frage gestellt, und die Auswirkungen dieses modernen Hedonismus spürt man auch im Volk Gottes. Das christliche Evangelium wird nur allzu oft als Mittel zum Glücklichsein, zu Herzensfrieden und Sicherheit angepriesen. Es gibt sogar solche, die die Bibel zum »Relaxen« benutzen, so, als sei sie eine Droge.

Wie falsch das ist, kann man leicht entdecken, wenn man das Neue Testament einmal ganz und unter ernstem Nachdenken liest. Dort liegt der Nachdruck nicht auf Glück, sondern auf Heiligkeit. Gott interessiert sich mehr für den Zustand der menschlichen Herzen als für den ihrer Gefühle. Ohne Zweifel bringt der Wille Gottes denen, die gehorsam sind, am Ende Freude; aber die wichtigste Angelegenheit ist nicht, wie glücklich wir sind, sondern wie heilig! Das kindische Geschrei nach Glück kann zu einer richtigen Falle werden, weil man sich leicht betrügen kann, indem man eine Religion der Freude kultiviert, ohne das dazu gehörende gerechte Leben zu praktizieren.

Citat des Tages LIII

28. März 2012

 

 

Das ist Demokratie: Wenn sich die Wahrheit nach der Mehrheit richtet.

 

 Dieter Nuhr, Kabarettist

 

 

(Man könnte anmerken: Theokratie wäre, wenn sich die Mehrheit nach der Wahrheit richtete.)

 

 

Citat des Tages LII

10. März 2012

 

Soweit ich es beobachten kann, befinden sich die evangelikalen Freikirchen heute etwa auf dem selben geistlichen Niveau wie die großen Landeskirchen vor 30 bis 40 Jahren. Das Christentum wird zwar noch bekannt, aber nicht mehr gelebt. 

 

gefunden auf »Christlicher Aussteiger«

 

 

 

Citat des Tages LI

1. März 2012

 

 

 

Die ganze Tragikomik der Emanzipation offenbart sich, wenn man sieht, was die emanzipierte Frau anstelle von Kindern so zur Welt bringt: vom Handyklingelton bis zur soziologischen Studie über das Nichtvorhandensein von Geschlechtsunterschieden. 

 

Michael Klonovsky

 

in: »Jede Seite ist die falsche« · Aphorismen und Ähnliches

 

 

 

 

 

 

 

Abb.: Nutzung mit freundlicher Genehmigung.

 

Citat des Tages L

20. Februar 2012

 

In seiner ersten Wahlperiode hatte er Biss, regte Änderungen an und setzte einen Schwerpunkt auf den Abbau der Staatsverschuldung. Die wenigen, die ihm nahestanden und -stehen, sehen einen tieferen Umbruch in der Zeit zwischen 2006 und 2008. In diese Zeit fällt die Scheidung von seiner ersten Frau Christiane und seine Eheschließung mit Bettina Körner. Damals hätten sich Wulffs Offenheit für Rat, seine Einschätzungen und wohl auch seine Haltung verändert, ist zu hören. … Wulff ist nicht nur der Schwiegersohntyp, als den sein Sprecher und Berater Olaf Glaeseker ihn zu stilisieren wusste. Das galt verstärkt nach seiner Wiederwahl 2008, die zeitlich mit dem Scheitern seiner ersten Ehe und seiner neuen Beziehung zusammenhing. Die Beziehung zu Bettina Körner hat ihn spürbar „verjüngt“ und belebt, ließ ihn aber auch andere Prioritäten im Leben setzen. Er wurde noch empfindlicher gegenüber Kritik, und fand mit seiner Frau Bettina eine neue Chefberaterin.

 

Robert von Lucius in einem »Nachruf« auf Christian Wulff

 

 

 

 

Citat des Tages XLIX

15. Februar 2012

 

»Insgesamt haben Sie nicht unrecht … Hut ab, wenn sich jemand traut, mit solch einem Selbstbewußtsein aufzutreten, obwohl er weiß, daß der Rest der Welt gegen ihn steht.« 

Richter Thomas Wolter im Prozeß gegen Axel Hüls

citiert nach Spiegel online

 

 

 

 

 

 

Citat des Tages XLVIII

28. Januar 2012

 

Von Nichts kann man nicht leben. Das hört man so oft, besonders von Pastoren. Und gerade die Pastoren bringen folgendes Kunststück fertig: Das Christentum ist gar nicht da — dennoch leben sie davon.

 

Sören Kierkegaard

 

 

 

Abb. gemeinfrei

 

 

 

 

 

Citat des Tages XLVII

29. Dezember 2011

 

Nachdem die britische Kolonialverwaltung in Indien die Tradition des Sati — die (Selbst-)verbrennung einer lebenden Witwe auf dem Scheiterhaufen, auf dem auch ihr verstorbener Mann verbrannt wird — verboten hatte, beschwerten sich einige Hindu-Priester bei Gouverneur Charles Napier, daß das Verbot der Witwenverbrennung ihren Bräuchen widerspräche. Es ist von ihm die Antwort überliefert:

»So sei es denn. Solches Verbrennen von Witwen ist Euer Brauch; so bereitet den Scheiterhaufen. Aber auch meine Nation hat einen Brauch. Wenn Männer Frauen lebendig verbrennen, so hängen wir sie und ziehen all ihren Besitz ein. Deswegen werden meine Zimmerleute Galgen errichten, um daran alle zu hängen, die beteiligt sind, wenn die Witwe verbrennt. So laßt uns alle gemäß unserer nationalen Bräuche handeln.«

(Im englischen Original: »Be it so. This burning of widows is your custom; prepare the funeral pile. But my nation has also a custom. When men burn women alive we hang them, and confiscate all their property. My carpenters shall therefore erect gibbets on which to hang all concerned when the widow is consumed. Let us all act according to national customs.«)

 

 


Abb. gemeinfrei

 

 

  

Citat des Tages XLVI

16. Dezember 2011

 

»Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen … gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt usw., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.«

 

Immanuel Kant

 

 

  

 

 

 

 

 

Citat des Tages XLV

2. Dezember 2011

 

»Indem Sie die Druckformatvorlage des Dokuments mit der Druckformatvorlage der Druckformatvorlage verbinden, können Sie die Druckformatvorlage der Dokumentenvorlage aktualisieren. Wenn Sie die Druckformatvorlage eines Dokuments mit der Druckformatvorlage einer Dokumentenvorlage verbinden, ersetzen die Druckformatdefinitionen des Dokuments die gleichnamigen Druckformatdefinitionen der Dokumentenvorlage. Sämtliche Druckformate in der Druckformatvorlage des Dokuments, die nicht in der Druckformatvorlage enthalten sind, werden dieser hinzugefügt.«

aus einem schon etwas betagten »Handbuch Microsoft Word für Windows 2.0«

Mehr Gebrauchsanleitungslyrik  dieser Art hat die Süddeutsche hier zusammengetragen.

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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