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Lehre, nebenbei bemerkt, Der Geier erinnert, übersehene Bibelstellen, »schwierige« Bibelstellen


Totentaufe?

12. Oktober 2009

 

Schwierige Bibelstellen erklärt: 1. Kor. 15, 29 

Viele Christen kommen ins Schleudern, wenn sie diese Bibelstelle erläutern sollen. Das ist auch nicht verwunderlich, weil die meisten Übersetzungen ihnen hier dicke Steine in den Weg legen. Prinzipiell mache ich mit genaueren Übersetzungen die Erfahrung, daß sich Schriftstellen erschließen, die man vorher nicht verstanden oder einfach überlesen hat.

Bibelstellen, die gern übersehen werden I

11. Oktober 2009

 

Jenem ist bindend zu wachsen, mir aber, geringer gemacht zu werden.

Joh. 3, 30

 

 

Außerhalb des Lagers

4. Oktober 2009

 

 

Anläßlich des gegenwärtigen Laubhüttenfestes weise ich auf die Broschur »Außerhalb des Lagers« hin, die einen neutestamentlichen Zugang zum Laubhüttenfest beschreibt.

Sonderzug nach Helmstedt

2. Oktober 2009

 

Links des Tages: Vor zwanzig Jahren kamen tausende Flüchtlinge aus der DDR, die sich in die deutschen Botschaften in Prag und Warschau geflüchtet hatten, in der Bundesrepublik an —  Tagesschau vom 1. Oktober 1989, vom 2. Oktober 1989 und vom 3.Oktober 1989.

 

Das hätte alles auch ganz anders kommen können. Grund, Gott zu danken.

 

 

 

Shana tova!

18. September 2009 

Mit dem heutigen Sonnenuntergang hat das jüdische Neujahrsfest begonnen. Und wenn sich niemand verzählt hat, ist es nun 5770 Jahre her, daß die Erschaffung des gegenwärtigen Kosmos zu einem Abschluß gekommen ist. Zwar hat diese Welt seitdem einige ernsthafte Blessuren abbekommen, aber es ist immer noch recht deutlich zu sehen, wie wunderbar alles einmal angelegt war, bevor es der Herrschaft der Verfehlung unterworfen wurde. Grund genug, sich auf die kommende Schöpfung zu freuen:

Aber neue Himmel und ein neues Erdland gemäß seiner Verheißung erhoffen wir, in denen Gerechtigkeit wohnt. (2. Petr. 3, 13)

Ich wünsche allen Lesern ein gutes neues Jahr mit Blick auf diese Zukunft.

Photo: © Geier

»… für die Rasse des Menschen im höchsten Grade schädlich …«

28. August 2009


von Darwin zum »Lebensborn« — Geiers Beitrag zum »Darwinjahr 2009«

Im Widerstreit zwischen Schöpfungslehre und Darwinismus steht meist die Frage nach dem Herkommen des Menschen im Vordergrund. Tatsächlich könnten aber auch die ethischen Ableitungen, die sich aus dieser Differenz ergeben, unterschiedlicher nicht sein. Gemäß dem biblischen Menschenbild trägt alles Geschaffene das Siegel göttlicher Urheberschaft, auch wenn es infolge der Verfehlung schwach und erlösungsbedürftig ist. Jesus als der Arzt aller Schöpfung geht ganz besonders dem Schwachen nach, um es zu gewinnen (Lk. 5, 31), er löscht den glimmenden Docht nicht aus (Mt. 12, 20). Gemäß Darwinscher Lehre ist hingegen nur das Starke überlebensfähig, es setzt sich durch, indem es das Schwache verdrängt.

… angesichts dieses großen Getümmels

16. August 2009

Auf dem abgebildeten Hamas-Plakat wird ein »Palästina vom Meer bis zum Fluß« gefordert, womit gemeint ist, daß Israel gefälligst von der Landkarte zu verschwinden habe, um einem islamistischen Gottesstaat von der Maas bis an die Memel — ach nein, soweit ist es doch noch nicht — sondern erst einmal vom Mittelmeer bis zum Jordan Platz zu machen. Und es besteht kaum Zweifel: Wenn sich Araber und Perser, Sunniten und Schiiten einig wären, hätten sie ihr Ziel, die Vernichtung Israels und die Ausrottung aller greifbaren Juden, schon lange erreicht.

Milchmädchenrechnung

27. Juli 2009


Die Herkunft des Begriffs »Milchmädchenrechnung« ist nicht endgültig geklärt. Als Ursprung wird vielfach die gereimte Fabel »Die Milchfrau« von Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719 — 1803) angenommen, die wiederum auf die Dichtung »La Laitière et le Pot au Lait« (»Die Milchfrau und die Milchkanne«) des französischen Dichters Jean de La Fontaine (1621 — 1695) zurückgeht.

Selbstliebe — Tugend oder Irrweg?

22. Juli 2009

 

Dies aber wisse, daß in den letzten Tagen wilde Fristen sein werden. Denn die Menschen werden Selbstliebende sein, Silberbefreundete, Hochmütige, Übererscheinende, Lästerer, den Eltern Unfügsame, Gnadelose, Huldlose, Unspendende, Durcheinanderwerfer, Haltlose, Unzahme, keine Freunde des Guten, Verräter, Voreilige, Dünkelhaftgemachtwordene, Genußfreunde viel mehr als Gottesfreunde …. (2. Tim. 3, 1ff)

Verdreht

18. Juli 2009


Eph. 5, 4: witzig oder gewitzt?

Ist Gott humorlos? Ich bezweifle das. Gelegentlich wird aber Eph. 5, 4 in diesem Sinne interpretiert. Da lesen wir (ab Vers 3): »Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht werde nicht einmal unter euch genannt, gleichwie es Heiligen geziemt; auch Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzelei, welche sich nicht geziemen, sondern vielmehr Danksagung.«

Ist dem geistlichen Menschen also jeder Witz von Vornherein untersagt? Das Wort »eutrapeleia«, das hier von den meisten Übersetzungen im Sinne von »Witzelei« wiedergegeben wird, setzt sich im Grundtext aus den Elementen »wohl« bzw. »gut« und »drehen« zusammen. Nun ist ein Begriff wie »wohldrehen« im Deutschen nicht ohne weiteres verständlich und auch andere biblische Vorkommen des Wortes können zur Begriffserklärung nicht herangezogen werden, da das Wort gerade nur an dieser einen Stelle vorkommt.

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