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Citat des Tages, Geiers Recensionen, Fundsachen, Fremde Federn

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Citat des Tages XXI

25. August 2010

 

»Ich bin schon lange der Ansicht, daß ein Mensch, der den christlichen Glauben direkt mit Füßen tritt, von Gott und den himmlischen Mächten mehr respektiert wird als einer, der vorgibt, fromm zu sein, sich aber weigert, ganz unter Gottes Herrschaft zu kommen. Der erste ist ein offenbarer Feind, der andere ein falscher Freund. Der Letzte ist es, den Christus aus seinem Munde ausspeien wird; und der Grund ist leicht zu begreifen.«

 

A. W. Tozer in »Verändert in sein Bild«

 

 

Citat des Tages XX

12. August 2010

 

»Christen sind der Haltung verfallen, die Lautesten und Bekanntesten unter ihnen für die Besten und Größten zu halten. Auch haben sie gelernt, Popularität mit Vortrefflichkeit gleichzusetzen. In offenem Gegensatz zur Bergpredigt ziehen sie nicht die Niedrigen, sondern die Selbstbewußten vor; nicht die Trauernden, sondern die Selbstsicheren; nicht die reinen Herzens sind und Gott schauen, sondern Leute, die öffentliches Aufsehen erregen und die Titelzeilen der Zeitschriften beherrschen!«

 

A. W. Tozer in »Verändert in sein Bild«

 

 

 

 

 

Citat des Tages XIX

26. Juli 2010

 

 

Nina Belz berichtet in der F.A.Z. aus Duisburg: 

Mehrere hundert Leute tanzen hier, in der verkehrsfreien Innenstadt, auf dem Brunnen, an Straßenlaternen, den Kopf in Richtung »Love Mobile«, wo ein DJ die Masse anheizt. Sie wollen noch alles geben, bevor die Stecker gezogen werden. Menschen gehen mitten auf der Straße, sitzen auf Gehsteigen, essen, schlafen, trinken, lehnen berauscht an den Hausmauern. Die Toten auf dem Weg zu Gelände? Ja, davon hätten sie gehört, wie viele waren's noch mal, 17? Oder 30? Schon kraß. Sag' mal, hast Du nicht Lust, ein bißchen mitzutanzen?

 

Es waren aber zu der Zeit etliche dabei, die verkündigten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit ihrem Opfer vermischt hatte. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, daß diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder gewesen sind, dieweil sie das erlitten haben? Ich sage: Nein; sondern so ihr nicht umdenkt, werdet ihr alle auch also umkommen. Oder meinet ihr, daß die achtzehn, auf die der Turm von Siloah fiel und erschlug sie, seien schuldig gewesen vor allen Menschen, die zu Jerusalem wohnen? Ich sage: Nein; sondern so ihr nicht umdenkt, werdet ihr alle auch also umkommen. (Lk. 13, 1ff)
 

 

v. Schmids Gute-Nacht-Geschichten

21. Juli 2010

 

 

Ich bin im Besitze eines kleinen antiquarischen Bändchens mit »Kurzen Erzählungen« des Christoph von Schmid, erschienen 1918 in Regensburg. Früher habe ich diese gelegentlich als Gute-Nacht-Geschichten zum Einsatz gebracht. Eigentlich sind sie mehr moralisch als wirklich geistlich, als Denkanregung zum Teil aber trotzdem gar nicht verkehrt. Gewöhnungsbedürftig sind dem heutigen Leser unter Umständen die Verse, mit denen v. Schmid die Geschichten abschließt und die mitunter hart an der Kitschgrenze schrammen.

Folgend ein Beispiel; schade ist, daß ich die Geschichte hier nicht in Fraktur wiedergeben kann:

 

Citat des Tages XVIII

25. Juni 2010

 

Wer kann von dieser seichten Kost leben, wenn er nicht mehr im Gemeindesaal, sondern in einer gemeinen Gefängniszelle sitzt? Wenn nicht mehr fröhlich getanzt, sondern fies gefoltert wird? Wie sollen die jungen Christen, die wir mit coolen Kurzpredigten unterfordern und unterernähren, sich einmal bewähren, wenn es hart auf hart kommt? Oder denken wir etwa, die weltweite Christenverfolgungswelle wird ausgerechnet um das liebe »Old Germany«, die Insel der Seligen, einen Bogen machen? Wir haben wohl vergessen, was Paulus (aus dem Gefängnis!) geschrieben hat: »Alle, die gottesfürchtig leben wollen in Jesus Christus, müssen Verfolgung leiden« (2. Timotheus 3, 12). Ich genieße es voll Dankbarkeit, daß ich nach den DDR-Jahren in einem freien, demokratischen Land leben darf, in dem ich wegen meines Glaubens an Jesus weder diskriminiert noch verfolgt werde. Aber ich sehe das als eine Atempause an, die Gott uns gönnt, zum Luft-Holen. Denn daß das alles immer so friedlich bleiben wird, wird mir angesichts der Entwicklung in der Welt immer unwahrscheinlicher. Wir sollten die Atempause benutzen, um uns auf die Zeiten vorzubereiten, in denen Christ-Sein nicht mehr »geil«, sondern gefährlich ist. Was wir brauchen, sind bibelfeste, feuerfeste, KZ-fähige Christen.

 

Theo Lehmann

 

 

 

 

 

Citat des Tages XVII

26. Mai 2010

 

Er ist ein Gott, der alles seinem Willen entsprechend tut im Himmel, auf der Erde und unter der Erde. Er ist der Herr. … Selbst über die, die keinen Gott über sich anerkennen, ist er der Herr. Er ist der Herr über sie und ihr Besitzer. Weil er ihr Schöpfer ist. Er hat alle Dinge geschaffen und alle Dinge sind sein.

Oft höre ich Prediger sagen: Ihr müßt Jesus zum Herrn eures Lebens machen. Und ich bin hier heute da um euch zu sagen: Das müßt ihr nicht tun. Denn er ist bereits der Herr deines Lebens. Gott hat diesen Jesus, den Menschen gekreuzigt haben, zu beidem gemacht: Herrn und Christus. Ihr müßt ihn nicht zum Herrn machen. Ihr müßt euch einfach entscheiden, wie ihr auf seine Herrschaft antworten werdet. Was werdet ihr bezüglich dieser Wahrheit tun? Wie werdet ihr leben im Licht der Tatsache, daß Jesus Christus der Herr ist?

Paul Washer, gefunden auf »Unwise Sheep«

 

 

 

 

 

 

Zwischen allen Stühlen

21. Mai 2010

 

»Intelligent Design« (ID) ist, grob vereinfacht gesagt, eine Sichtweise auf die Entstehung des Lebens, die davon ausgeht, daß die Strukturen, die wir in der Natur vorfinden, bei weitem zu komplex sind, als daß sie durch Selektion — also so, wie dies Darwin nahelegt — entstanden sein könnten. Überspitzt gesagt: Die Wahrscheinlichkeit, daß durch Selektion eine so hochkomplexe Struktur wie z. B. ein Säugetier entstehen könnte, ist um Potenzen geringer als die Wahrscheinlichkeit, daß ein Hurrican über einen Schrottplatz fegt und dabei einen flugfähigen Airbus zusammensetzt.

So weit, so gut. Freilich sitzen die ID-Verfechter damit zwischen allen Stühlen: Kreationisten behagt nicht, daß zwar anerkannt wird, daß nur Intelligenz — also planvolles, zielgerichtetes Handeln — solche Strukturen hervorbringen kann, von ID jedoch keinerlei Aussagen dazu gemacht werden, welcher Art diese Intelligenz sei. Darwinisten wiederum sprechen dem Gedanken eines intelligenten Einflusses von vornherein jegliche Wissenschaftlichkeit ab, da allein die Voraussetzung eines übernatürlichen Eingriffes bei Entstehung des Lebens und der Arten nicht mit wissenschaftlichen Methoden überprüfbar sei (womit sie Intelligenz also von vornherein als »übernatürlich« definieren*, was die Frage provoziert, ob Darwinisten sich dann selbst als intelligente — und damit übernatürliche — oder doch lieber als natürliche — und damit unintelligente Wesen betrachten).

Citat des Tages XVI

8. Mai 2010


 

Emanzipation ist der Übergang eines Sklaven aus der Unterdrückung durch einen anderen in die Unterdrückung durch sich selbst.

Ambrose Bierce (1842 — 1914) Journalist und Schriftsteller

 

 

  

 

 

Diese Menschen sind wasserlose Quellen und vom Wirbelwind getriebene Dünste, denen die tiefste Dunkelheit der Finsternis aufbewahrt ist. Denn indem sie eitle Großsprecherei verlauten lassen, locken sie mit fleischlichen Begierden durch Ausschweifung die an, die mit knapper Not denen entflohen sind, die in Verirrung einhergehen; sie verheißen ihnen Freiheit, doch gehören selbst zu den Sklaven des Verderbens; denn wem jemand unterliegt, dem ist er auch versklavt. Denn wenn sie durch die Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus dem Unflat der Welt entflohen sind, dann doch wieder in diese Dinge verflochten werden und unterliegen, so ergeht es ihnen zuletzt ärger als zuvor.

2. Petr. 2, 17ff


 


 

 

Siehe auch: 50 Jahre Unabhängigkeit des Kongo

 

 

Fremde Federn: Glücklich oder heilig — christlicher Hedonismus

28. April 2010

 

Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Denkens, daß ihr zu prüfen vermögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. (Römer 12, 2)

 

Fremde Federn: Christen ohne Christus

26. April 2010

 

Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilvoll ist es. Wer kennt sich mit ihm aus? (Jeremia 17,9)

 

Viele von uns haben es äußerst erfolgreich verstanden, ihr Leben so einzurichten, daß sie die Wahrheiten des Christentums anerkennen, ohne sich von dessen Forderungen in Verlegenheit bringen zu lassen.
Wir richten alles so ein, daß wir ganz gut ohne göttliche Leitung auskommen, während wir sie gleichzeitig angeblich suchen! Wir rühmen uns des Herrn, passen aber gleichzeitig auf, daß wir niemals von ihm abhängig werden! Für viele ist Christus nicht viel mehr als eine Idee, bestenfalls ein Ideal. Er ist keine Tatsache! Sie reden, als sei Er real und handeln, als sei Er es nicht.
Wir können unseren Glauben an der Hingabe an Ihn prüfen — einen anderen Weg gibt es nicht! Jeder Glaube, der seinen Träger nicht regiert, ist kein wirklicher Glaube; es ist nur ein Pseudoglaube. Und es würde für manchen von uns einen heftigen Schock bedeuten, wenn wir auf einmal mit unserem Glauben konfrontiert würden und gezwungen wären, ihn im Feuer des praktischen Lebens zu erproben!
Was wir in unseren Tagen dringend brauchen, ist eine Schar von Christen, die gelernt haben, so völlig auf Gott zu vertrauen, wie sie es am letzten Tage tun müssen. Für jeden von uns wird ganz sicher der Tag kommen, an dem wir nichts mehr haben werden als Gott!
Heute, an diesem Tage, ist die beste Zeit, Gott zu bitten, alles falsche Vertrauen wegzunehmen, unser Herz aus allen heimlichen Verstecken herauszubringen und uns ins Freie zu führen, wo wir für uns selbst entdecken können, ob wir tatsächlich auf Ihn vertrauen. Das ist eine rauhe Kur, aber sie hilft!

Rückblick 1. Lesertreffen

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