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Gender Mainstreaming, Feminismus, Abtreibung, Antisemitismus, Sprachpflege, Meinungsfreiheit, Political Correctness, Wahrheit und Lüge, Geschichte, Familie

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Kleine Zeitungsschau IV: Der ganz alltägliche Wahnsinn

19. Mai 2011

 

Deutschland hat achthundert weibliche Gleichstellungsbeauftragte — und zwei männliche. Daß Frauenquoten gefordert (und auch durchgesetzt) werden für politische Ämter, Vorstandsposten und dergleichen, aber nicht für die Arbeit bei der Müllabfuhr, beim Minenräumen oder im Salzbergwerk, scheint allgemein gesellschaftlich akzeptiert zu sein, so sehr, daß sich nicht einmal jemand die Mühe machen muß, dafür irgendwelche fadenscheinigen Begründungen zu erfinden. Man geht einfach darüber hinweg, ohne solche Fragen auch nur zu formulieren. Wie ernst es der deutschen Gleichstellungsindustrie um tatsächliche Gleichstellung sein kann, wenn vierhundert mal mehr weibliche als männliche Gleichstellungsbeauftragte unterwegs sind, scheint erst recht keines Beweises zu bedürfen. Die Stadt Goslar hat ihn trotzdem geliefert: Gestern hat der Stadtrat auf Antrag der Genossen von der SED die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling gefeuert, weil sie ihren Job ernstgenommen und tatsächlich Gleichstellungspolitik statt Radikalfeminismus getrieben hat. Über die Gründe, die zum Bruch geführt haben, sagt sie zum Beispiel:

So schön wie alle Tage Krieg

8. Mai 2011

 

Im »Märkischen Stadt- und Landboten« vom 22. / 23. Juni 1940 schreibt Franz Rosenow:

»Jeden Morgen, wenn sich der Strom der arbeitenden Volksgenossen durch die Straßen von Eberswalde nach dem Westen ergießt, wo unsere heimische Industrie zu Hause ist, ertönen zwischen den wuchtigen und bedächtigen Schritten der Männer die leichteren vieler Frauen und Mädchen. Sie nahmen die in den Fabriken und Werken freigewordenen Arbeitsplätze der Männer ein, die mit der Waffe in der Hand im Westen marschieren und für des Volkes und Reiches Sicherheit kämpfen und unvergänglichen Ruhm erwerben. Die Straßenbahn nimmt auf ihrer Fahrt von der Saarstraße nach dem Kleinbahnhof an jeder Haltestelle neue Fahrgäste auf, unter denen sich immer Frauen und Mädchen befinden. Andere wieder suchen mit dem Fahrrad oder mit dem Stadtomnibus ihre Arbeitsstätte zu erreichen.
Die Frauen, die daheim kleine Kinder haben, können mit wesentlich größerer Ruhe ihren täglichen Weg zu ihrer Arbeitsstätte antreten, als die Frauen, die im [Ersten] Weltkrieg in unseren Fabriken wirkten. Heute nehmen die Nachbarnhilfe der NSV. [National-Sozialistische Volkswohlfahrt] oder der Kindergarten dieser Einrichtung der arbeitenden Kameradin einen Teil ihrer Sorge ab. Die schaffende Frau weiß, daß ihr Kind in guter Hut ist und kann sich deshalb mit allen Gedanken auf ihre Arbeit konzentrieren.«

Die damalige außerhäusliche Kinderbetreuung war aus der Not des Krieges geboren, die freilich auch hausgemacht war: Zunächst greift sich der Staat die Männer für den Krieg, damit aber dadurch die industrielle Produktion nicht zum Erliegen kommt, werden die (durch Absenz der Männer ohnehin ihres Schutzes beraubten) Frauen gleich mit vergesellschaftet. Ausdrücklich mit dem Zweck erschaffen, ihren eigenen Männern Hilfe und Gegenüber zu sein (1. M. 2, 18), werden sie stattdessen Helfer und Gesellschafter von Fremden (was, nebenbei bemerkt, strenggenommen eine Form von Ehebruch ist). Mittel der Wahl, um dies zu erreichen, sind wirtschaftlicher Druck und soziale Manipulation. Aus der Vergesellschaftung der Frau folgt notwendig die Vergesellschaftung der Kinder. Deren Betreuung wird der Familie »abgenommen«; da es aber keine Betreuung ohne Erziehung geben kann, wird hierdurch das Erziehungsrecht der Eltern auf staatliche bzw. staatsnahe Organisationen verlagert. Was wir hier im Exempel sehen, ist die vollständige Verstaatlichung des Menschen, das Ende des freien Bürgertums.

Fremde Federn: »Immer schneller, immer dümmer«

3. Mai 2011

 

Der folgende Text von Thomas Lachenmaier wurde zuvor in der Schweizer factum 1 / 2011 gedruckt. Hier erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Autors:

 

Digitale Medien verführen zu einer Verwahrlosung der Sprache. Das ist kein harmloser Vorgang, sondern hat auch eine geistliche Bedeutung. 

Immer mehr Menschen gehen dazu über, ihre E-Mails «einfach so» zu schreiben: Sie bemühen sich nicht länger, Tippfehler, Buchstabendreher, falsche Schreibweisen und Grammatik zu vermeiden. Das Geschriebene hat keine Struktur, keinen Aufbau. Die Anrede ist beliebig oder fehlt gleich ganz. Alles ist durcheinandergeworfen, weil Gross- und Kleinschreibung, Grammatik und Orthografie keine Rolle spielen.

Wissenschaft vom Feinsten

24. April 2011

 

Im Nachhinein kann es ja ganz erheiternd sein, was so herauskommt, wenn Menschen versuchen, sich als Propheten zu betätigen. Das heißt: Heute nennt man das ja eher »Prognostiker«. Gerade ist die UNO einigermaßen kläglich an dem Versuch gescheitert, die Zukunft vorauszusagen. Erst 2005 hatte sie nämlich wegen der sogenannten Erderwärmung 50 Millionen Umweltflüchtlinge bis 2010 prognostiziert. Die Millionen würden vor einem Anstieg des Meeresspiegels fliehen, vor häufigeren und intensiveren Hurrikanen sowie massiven Ernteausfällen. Tatsächlich haben die als besonders gefährdet eingestuften Gegenden wie Bangladesh, die Bahamas, St. Lucia, die Seychellen oder die Solomon Islands seitdem statt eines Aderlasses durch Flüchtlinge aber einen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Und wenn tatsächlich für viele Menschen in Entwicklungsländern die Lebensmittel zunehmend unerschwinglich werden, dann liegt das nicht an ungewöhnlichen Ernteausfällen infolge einer Erderwärmung, sondern im Gegenteil daran, daß Mais und Weizen häufiger zu Treibstoffen verarbeitet werden, um die »Klimaziele« zu erreichen, die von den Schamanen der Klimareligion vorgegeben wurden. Eine moderate Erderwärmung würde übrigens eine deutliche Verbesserung der Welternährungslage mit sich bringen, wie dies während des »Klimaoptimums« der Renaissance der Fall war, als sogar in England Weinbau betrieben wurde.

Die Beseitigung der Fundamente · Teil 2

18. April 2011

 

Wenn die Fundamente zerstört werden, was kann dann der Gerechte noch bewirken?

Ps. 11, 3

Am 12. März hatte ich im ersten Teil des Artikels »Die Beseitigung der Fundamente« die Angriffe auf Sprache, Denken, Begriffsklarheit und Bibel erörtert. Hier nun weiter im Text mit Teil 2:

 

Die Zerstörung der Fundamente: Geschlechtergrenzen

Zu den essentiellen Fundamenten jeder Gesellschaft gehören zweifellos Ehe und Familie, die wiederum auf der klaren Abgrenzung der Geschlechter beruhen. Das menschliche Zusammenleben kann nicht nachhaltiger gestört werden als durch das Untergraben dieser Basis. Der Hebel, der zur Zerstörung der Familie angesetzt wird, ist die Genderpolitik[G], welche mit Nachdruck an der Demontage der Geschlechtergrenzen werkelt. Wo diese aber aufgeweicht sind, kann es keine schriftgemäße Ehe und damit auch keine im geistlichen Sinne erfolgreiche Familie mehr geben.

An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand …

16. April 2011

 

Im Herbst hatte ich in dem Artikel »5 Jahre Haft für Blondinenwitz« noch etwas zugespitzt zum europäischen »Zusatzprotokoll zum Übereinkommen über Computerkriminalität betreffend die Kriminalisierung mittels Computersystemen begangener Handlungen rassistischer und fremdenfeindlicher Art« die Frage aufgeworfen, ob Blondinen- und Ostfriesenwitze künftig mit Haftstrafen bedroht seien — was der Wortlaut des Protokolls durchaus nahelegt — und siehe: Kaum ein halbes Jahr später hat die Realität die Satire eingeholt. Bei der Osnabrücker Staatsanwaltschaft ist eine Strafanzeige gegen einen Radiosender wegen Volksverhetzung eingegangen — ein Moderator hatte Ostfriesenwitze erzählt und ein Osnabrücker hatte daraufhin bei der Polizei Anzeige erstattet. Polizeisprecher Georg Linke sagte dazu: »Wenn ein Bürger eine Anzeige erstellt, nehmen wir das natürlich ernst«. In der Pressemitteilung des Senders heißt es:

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt gegen radio ffn wegen Volksverhetzung. Kein Scherz: Der Grund dafür ist ein Ostfriesenwitz, den Moderator Timm „Doppel-M“ Busche in „Niedersachsens bester Morningshow mit ffn-Morgenmän Franky“ erzählt hat. Die Anzeige wurde bei der Osnabrücker Polizei gestellt — natürlich von einem Ostfriesen. Seine Begründung: Durch diesen Witz seien die Ostfriesen als ethnische Minderheit diffamiert worden. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Keine Angst vor langen Wörtern!

9. April 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

Der glänzende Satiriker Mark Twain schrieb 1878 in seinem Essay »The Awful German Language« (Die schreckliche deutsche Sprache) über deutsche Wortzusammensetzungen: 

Citat des Tages XXXIII

7. April 2011

 

 

 

»Not even God himself could sink this ship.«

(Nicht einmal Gott selbst könnte dieses Schiff versenken.)

 

Bruce Ismay, Präsident der Reederei »White Star Line«, beim Stapellauf der Titanic, 31. Mai 1911

 

 

 

  

Abbildungen gemeinfrei

 

  

 

Goldstone-Bericht revidiert

6. April 2011

 

If I had known then what I know now, the Goldstone Report would have been a different document.

Richard Goldstone

 

Richter Richard Goldstone hat sich von dem berüchtigten Goldstone-Bericht, für den er federführend verantwortlich war, deutlich distanziert. Der Bericht wurde im September 2009 vorgelegt und hatte damals ein großes Medieninteresse ausgelöst. Goldstone sollte im Auftrag der UNO untersuchen, ob sich die Kriegsparteien bei der Operation »Gegossenes Blei« im Jahr 2008 Verstöße gegen das Kriegsrecht zuschulden kommen lassen hatten. Der Goldstone-Bericht legte damals nahe, daß nicht nur die Hamas, sondern auch Israel gezielt Civilisten bekämpft habe und sprach von der Möglichkeit, daß Kriegsverbrechen begangen worden sein könnten. Die Untersuchungen, die seit Vorlage des Berichtes angestellt wurden, haben diesen Verdacht in Bezug auf Israel jedoch ausräumen können. Tatsächlich hat Israel außerordentliche Anstrengungen unternommen, um civile Opfer so weit wie irgend möglich zu vermeiden. Goldstone sagt heute: »Wenn ich damals gewußt hätte, was ich heute weiß, wäre der Goldstein-Bericht ein anderes Dokument geworden.«

Der Zebra, die Eichhorn, das Mensch …

30. März 2011

  

 

Nachdem die Revision der amerikanischen Bibelübersetzung NIV (New International Version) von 2011 gendergerecht[G] umgestaltet wurde, fordern Tierschutzaktivisten der Organisation PETA in einem Brief an die Übersetzer nun auch eine tiergerechte Bibelübersetzung. Statt des Pronomens »es« sollen für Tiere die Pronomina »er« und »sie« verwendet werden, um die Persönlichkeit der Tiere auszudrücken, die »fühlende, intelligente Individuen, fähig zu Freude und Leiden« seien. Im Hebräischen gibt es freilich keine Pronomina, die auf das Geschlecht eines Tieres schließen lassen würden — man müßte sie also zum Text dazuerfinden.

Rückblick 1. Lesertreffen

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