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Kind trinkt mit

9. September 2010

 

Heute war der »Tag des alkoholgeschädigten Kindes«. Tag des was?! Ja, richtig gelesen. Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Dabei geht es hier weniger um die immer jüngeren Jugendlichen, die durch Alkoholmißbrauch auffallen, sondern um die Kinder, die bereits mit alkoholbedingten Schäden geboren werden. Fast dreißig Kinder am Tag, etwa zehntausend im Jahr, werden in Deutschland mit Schädigungen geboren, die auf Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft zurückgehen. Solche Schäden können in allen Arten und Abstufungen auftreten, von Ungeschicklichkeit, Verhaltensauffälligkeiten, Wachstumshemmungen und Entstellungen (z. B. recht typischen Gesichtsverformungen) bis hin zu inneren und äußeren Körperbehinderungen und geistiger Behinderung. Bei etwa jedem fünften betroffenen Kind sind die Schäden sehr schwer — ohne Aussicht auf Heilung.

Citat des Tages XXIII

5. September 2010

 

»When the Hebrew University grants an award in sociology to a student, whose research states, that Israeli soldiers are racist, because they don’t rape Palestinean women, then we have a serious problem.«

Sara, Studentin, Hebräische Universität Jerusalem

 

(Wenn die Hebräische Universität einem Studenten einen Soziologiepreis verleiht, dessen Forschungsergebnisse aussagen, daß israelische Soldaten rassistisch seien, weil sie keine palästinensischen Frauen vergewaltigen, dann haben wir ein ernstes Problem.)

 

Fundstelle:

Kleine Zeitungsschau III

1. September 2010

 

»Wir werden Israel als einen jüdischen Staat nie anerkennen und dies haben wir auch der internationalen Staatengemeinschaft und den USA mitgeteilt.«

Also sprach vor wenigen Tagen Nimr Hamad, politischer Berater von Mahmud Abbas, dem Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde. Wir erinnern uns: Die PA ist diejenige palästinensische politische Kraft, die im Vergleich mit der Hamas von westlichen Politikern gern als gemäßigt dargestellt wird. Und irgendwie ist sie, verglichen mit der Hamas, ja auch tatsächlich gemäßigt, so wie halt Idi Amin gegenüber Pol Pot als relativ gemäßigt gelten könnte, vielleicht, ehrlicher formuliert, aber auch nur als weniger »effektiv«. Jedenfalls sind sich die PA und die Hamas, die Hizbullah, Syrien und der Iran einig, daß sie eher den Nahostkonflikt über weitere Jahrzehnte am Kochen halten wollen als jemals einen jüdischen Staat in ihrer Nachbarschaft zu dulden oder gar anzuerkennen.


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Citat des Tages XXII

28. August 2010

»Was, so lange muß der Papa wegbleiben,

wegen einer Theateraufführung?«

Replik eines achtjährigen Mädchens aus Salzkotten, dessen Vater im Streifenwagen abgeholt wurde, um 40 (in Worten: vierzig) Tage Erzwingungshaft in der JVA Hamm anzutreten, nachdem er seine Kinder von einem höchst fragwürdigen Theaterstück in der Schule ferngehalten hatte. Der Vater hat Verantwortung für eine Frau und zwölf Kinder.

Zeitgleich in Deutschland — um es genau zu sagen, einen Tag nach der Verhaftung des Mannes — in einem deutschen Gerichtssaal: Eine Sängerin, die durch ihren promiskuitiven Lebensstil mindestens einen Mann mit GRID (»Gay-related Immune Deficiency«, vulgo: AIDS) angesteckt hat und mehrere andere in diese Gefahr gebracht hat, muß nicht ins Gefängnis. Mit ca. einer Stunde gemeinnütziger Arbeit am Tag für die Dauer eines knappen Jahres ist für sie die Sache erledigt. Sogar von der Untersuchungshaft wurde sie nach zehn Tagen verschont. Schließlich hatte sie eine schwere Jugend. Zu ihrer Entlastung läßt der Richter ihren Alkohol- und Drogenkonsum gelten, Elternkonflikte, frühe Schwangerschaft, ja selbst ihren beruflichen Erfolg, der zu einem unsteten und turbulenten Leben geführt habe.

Die Allianz von Beirut

18. August 2010

 

Wie das Nachrichtenportal »Heute in Israel« meldet, hat sich unter iranischer Führung eine islamische Allianz mit Syrien, dem Libanon und wahrscheinlich auch der Türkei gebildet, die durch gezielte Provokationen versucht, Israel zu einem Militärschlag gegen den Libanon zu bewegen, um dann einen Vorwand zu einem Vernichtungsschlag gegen Israel zu haben.

Arabische und persische Führer bekennen sich seit langem völlig offen und immer wiederkehrend zu einer Auslöschung Israels und einer Vernichtung aller Juden im Nahen Osten, ohne daß die westliche Öffentlichkeit dem größere Beachtung schenken würde.

Diese neuerlichen Vernichtungspläne könnte zum Beispiel die irrationale libanesische Provokation vom 3. August erklären, bei der ein israelischer Oberstleutnant getötet wurde. Auch das dreiste Bekenntnis des libanesischen Außenministers Elias Mor, daß der Soldat, der den israelischen Offizier Dov Harari erschoß, befehlsgemäß gehandelt habe, ist nur zu verstehen, wenn man davon ausgeht, daß Israel hier gezielt zu einem Gegenschlag provoziert werden sollte. Dies wiederum könnte erklären, warum sich in der israelischen Regierung diejenigen Kräfte durchgesetzt haben, die davon abrieten, auf diesen Mord mit einem militärischen Vergeltungsschlag zu reagieren.

Kleine Zeitungsschau II

6. August 2010

 

Die Kindergartenpflicht, vor der ich hier gewarnt hatte und die in Deutschland ungeniert jetzt auch von dem saarländischen stellvertretenden FDP-Vorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Oliver Luksic für die Dauer von zwei Jahren gefordert wird, ist in Österreich ab September Realität. Die Verschiebung der Erziehungsverantwortung von den Eltern auf den Staat wird dadurch weitergetrieben. Von erbittertem Widerstand ist nichts zu hören, schon zuvor hat Österreich durch ein System aus finanziellen Anreizen und Zwängen dafür gesorgt, daß die meisten Kinder im Vorschulalter staatlichem Erziehungseinfluß ausgesetzt wurden. Ein Kommentator des oben verlinkten EF-Artikels merkt an:

Es ist festzuhalten, dass das Ausmaß der staatlichen Zwangsbeschulung sowohl das Reichsschulpflichtgesetz von 1938 als auch die Verhältnisse in der DDR übersteigt.

Die Verstaatlichung der Erziehung ist Kennzeichen und Voraussetzung jeder totalitären Gesellschaft.


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Operation Entebbe

4. Juli 2010

 

In der Nacht von dritten auf den vierten Juli jährt sich zum vierunddreißigsten mal die Geiselbefreiung von Entebbe.

Palästinensische und deutsche Terroristen hatten 1976 eine Air-France-Maschine entführt und auf dem Flugplatz Entebbe in Uganda, dem Reich des Schlächters Idi Amin, zur Landung gezwungen. Idi Amin ist ein Kapitel für sich; an dieser Stelle soll der Hinweis genügen, daß er sich selbst als »Seine Exzellenz, Präsident auf Lebenszeit, Feldmarschall Al Hadij Doktor Idi Amin Dada, VC, DSO, MC, Herr all der Kreaturen des Landes und aller Fische der Meere und Eroberer des Britischen Empires in Afrika im allgemeinen und Uganda im besonderen« bezeichnete. Und das war keine Selbstironie.

Meinungsfreiheit? Kommt ganz drauf an für wen.

24. Juni 2010

 

Das waren noch Zeiten: Im Oktober 1879 beschwert sich die deutsche Sozialdemokratie noch bitterlich über das seit einem Jahr gültige als »Sozialistengesetz« bekannte »Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie«, das durch seine Einschränkung der Pressefreiheit »die sozialistische Presse in Deutschland unterdrückt und der Partei innerhalb der Reichsgrenzen jede Gelegenheit zur öffentlichen Äußerung abgeschnitten worden ist«. Deshalb mußte die Zeitung »Der Sozialdemokrat«, die diese Klage führt, auch in Zürich erscheinen. Nun wissen wir ja schon aus der späteren Geschichte, daß Sozialisten nur solange für die Pressefreiheit kämpfen, bis sie selbst an der Macht sind. Trotzdem scheint gelegentlich der Eindruck zu entstehen, daß die SPD heutzutage so gezähmt und geläutert sei, daß sie nicht nur sich selbst, sondern auch Andersdenkenden das Recht auf freie Meinungsäußerung zugestehen würde. Dieser Eindruck kann aber durchaus täuschen. Denn wenn es darauf ankommt, benutzt die SPD — ebenso wie weiland Otto von Bismarck mit dem Sozialistengesetz — auch schon mal das Strafrecht, um unliebsame Meinungen zu unterdrücken. Meinungsfreiheit? Ja schon, aber doch nicht für andere Meinungen!

Doch noch mal: Gaza

11. Juni 2010

 

Keine Angst: Dieses Blog wird nicht zum Politblog umfunktioniert. Aber die beispiellose Mediencampagne gegen Israel nach den Geschehnissen auf der »Mavi Marmara« hat mich veranlaßt, das Thema, das ich ja schon am 1. Juni und am 3. Juni kommentiert hatte, doch noch einmal aufzugreifen. Und Realitätsflucht ist ja ohnehin in erster Linie ein geistliches Thema.

Auf Krauthammers Artikel »Diese lästigen Juden« hatte ich ja schon verwiesen. Dieser erklärt, daß (und wie) jeder, aber auch wirklich jeder Versuch der Israelis, ihr bloßes Überleben zu schützen, systematisch delegitimiert wird.

Ein weiterer lesenswerter Artikel zum Thema findet sich auf der »Achse des Guten«. Leon de Winter schreibt dort über eine gewisse Inkonsequenz islamistischen Denkens:

Von dreien der neun getöteten Aktivisten auf der »Mavi« ist bekannt, dass sie sich wünschten, als Märtyrer zu sterben. Man sieht diese pathologische Prahlerei vom ersehnten Tod bei Islamisten häufiger. Sie posaunen herum, wie sehr sie nach der Märtyrerschaft dürsten. Werden sie dann von israelischen Kugeln getroffen, tragen Tausende blindwütiger, lautstark Rache fordernder Islamisten sie zu Grabe. Ein fröhliches Dankeschön an die Israelis, dass sie den Märtyrern beschert haben, was sie sich aus tiefstem Herzen wünschten — die Fahrkarte zu den 72 Jungfrauen im Paradies — bekommt man von den Mengen selten zu hören.

Khaybar, Khaybar, oh Juden!

3. Juni 2010

 

Jetzt fehlt eigentlich nur noch, daß H.-C. Rößler in der F.A.Z. die türkische Organisation IHH mit der Behauptung citieren würde, die Israelis hätten den erschossenen »Friedensactivisten« illegal Organe entnommen und verkauft oder aus ihrem Blut Mazzen gebacken. Ansonsten werden ja schon alle möglichen Propagandamärchen von IHH und »Free Gaza« recht unkritisch wiedergekäut. Was ist nur aus dieser Zeitung geworden! Jeder, der sich mit den zugänglichen Informationen befaßt hat, weiß, daß die Israelis primär mit nichttödlicher Kunststoffmunition (Paintballwaffen [sic!]) ausgerüstet waren und nur zur Selbstverteidigung in lebensbedrohlichen Situationen eine Pistole mit scharfer Munition dabeihatten. In dem Moment, wo sie an Bord gehen wollten, wurden sie von einer Übermacht mit potentiell tödlichen Gerätschaften attackiert, teilweise mit Schußwaffen. Trotzdem citiert Rößler unter der reißerischen Überschrift »Blutbad auf Hoher See« die absurde Lüge:

Im Dunkel der Nacht seilten sich Soldaten eines Spezialkommandos auf das türkische Passagierschiff »Mavi Marmara« ab und begannen zu schießen, sobald sie an Deck waren. Sie schossen direkt in die schlafende Menschenmenge.

Rückblick 1. Lesertreffen

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