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Die Beseitigung der Fundamente · Teil 1

12. März 2011

 

Wenn die Fundamente zerstört werden, was kann dann der Gerechte noch bewirken?

Ps. 11, 3

Vor knapp zwei Jahren hat die Stadt Köln beim Einsturz ihres Stadtarchivs auf die harte Tour lernen müssen, was passiert, wenn die Fundamente eines Gebäudes nicht ausreichend gesichert werden. Das größte deutsche Kommunalarchiv mit siebenundzwanzig Regalkilometern Archivgut aus dem Mittelalter bis hin zur Moderne, seit Jahrhunderten von kriegsbedingten Verlusten verschont geblieben, wurde in einem Augenblick in Schutt und Schlamm begraben, weil die Fundamente infolge von Bauarbeiten in der Nachbarschaft unterspült worden waren. Seitdem wird mit riesigem Aufwand und bescheidenem Erfolg versucht, wenigstens einen Teil der Archivalien zu retten. Man schätzt, daß ein Restaurator auf sechstausend Jahre damit beschäftigt wäre, die Stücke wiederherzustellen, die geborgen werden konnten, also kaum länger als seit der Erschaffung der Welt bis heute.

So wie der beste Restaurator also nicht mehr viel ausrichten kann, wenn die Fundamente vernachlässigt wurden, gibt es offensichtlich auch im geistlichen Bereich den Fall, wo der Gerechte nichts mehr bewirken kann, weil die Fundamente so stark erodiert sind, daß nur noch die Aussicht auf den Einsturz verbleibt: die Erwartung des Gerichtes.

 

Die Zerstörung der Fundamente: Sprache, Denken und Klarheit der Begriffe

Citat(e) des Tages XXXI

9. März 2011

 

»Es ist bemerkenswert, daß in jedem Abschnitt des Neuen Testaments, der sich mit den beiderseitigen Verpflichtungen von Mann und Frau befaßt, der Autor immer mit einer Erklärung der besonderen Verantwortungen der Frau beginnt. Dies trifft zu, ganz gleich ob der Autor Petrus (ein verheirateter Mann) oder Paulus (ein unverheirateter Mann) ist. Es scheint, daß in gewissem Sinn die Frau der Angelpunkt ist, um welchen sich die ganze Beziehung dreht. Wenn sie ihre Rolle nicht übernimmt, besteht keinerlei Möglichkeit für den Mann, die Beziehung von sich aus erfolgreich zu gestalten.«

Derek Prince in »Der Ehebund«

 

»Gott hat der Frau eine Möglichkeit eröffnet, ihren Mann zu veranlassen, sie zu lieben und zu verehren. Gott gab uns Frauen die Schlüssel zu den Wegen des Herzens eines Mannes. Gott richtete es so ein, daß wir ihn geradezu bewegen können, die Pflichten zu erfüllen, die Gott ihm aufgetragen hat. Es entspricht seiner Natur, zu reagieren, wenn wir ihn nur mit Ehrfurcht behandeln. Ein Mann hat nicht solche Macht, sein Weib zu beeinflussen. Frauen sind nicht mit dem selben Reaktionsmechanismus ausgestattet. Gott hat den Männern nicht die wunderbare Verheißung gegeben, daß sie ihre Frauen durch angemessenes Verhalten gewinnen könnten. Aber Frauen haben diese schöne Hoffnung, die auf die Verheißung Gottes* gegründet ist.«

 Debi Pearl in »Created to be his Help Meet«

 

Königliche Verrücktheit

28. Februar 2011

 

»An einem festgesetzten Tage aber hielt Herodes, nachdem er königliche Kleider angelegt und sich auf den Thron gesetzt hatte, eine öffentliche Rede an sie. Das Volk aber rief ihm zu: Eines Gottes Stimme und nicht eines Menschen! Alsbald aber schlug ihn ein Engel des Herrn, darum daß er nicht Gott die Ehre gab; und von Würmern gefressen, verschied er.«   (Apg. 12, 21ff)

Wir wissen zwar nicht, welche Zeitspanne dieses »alsbald« im Falle des Herodes beschreibt; für Muammar al-Gaddafi scheint aber der Zeitpunkt des Gerichtes nun gekommen zu sein. Der hatte sich im Jahr 2008 von über zweihundert afrikanischen Stammesfürsten zum »König der Könige« ernennen lassen. Normalerweise geht das nicht gut aus:

Baden gegangen

26. Februar 2011

 


Hatt’ich’snichtgleichgesagt? Ja. Hatte ich. Schon im September. Trotzdem: Kein Grund zur Genugtuung, daß es nun buchstäblich so gekommen ist. Dafür mußte man auch kein Prophet sein, ein bißchen Bibel- und Menschenkenntnis reicht da völlig aus.

Wovon ich rede? Im September hatten die »Freien Evangelischen Gemeinden« beschlossen, daß es klüger sei, klüger zu sein als Gott, und Frauen zu erlauben, Männer zu belehren. Damals hatte ich kommentiert:

»Einen weiteren Pflock in Hinsicht auf Beliebigkeit und Austauschbarkeit der Geschlechter haben gerade die »Freien Evangelischen Gemeinden« (FEG) eingeschlagen. Just an dem Freitag der außenministeriellen Verpartnerung haben sie mit satter Mehrheit beschlossen, das Pfarramt für Frauen zu öffnen. Gemäß den oben dargelegten geistlichen Gesetzmäßigkeiten werden die FEG sich nun auch schrittweise für Homosexualität öffnen, auch wenn ihnen das vielleicht selbst noch nicht bewußt ist und sie sicher eine gewisse Schamfrist einhalten werden. Die Weichen sind gestellt.«

Morbus Parkinson

23. Februar 2011

 

Schwierige Bibelstellen VI: Eph. 4, 10

 

Der Hinabgestiegene, er, er ist auch der Hinaufgestiegene oben über all die Himmel, auf daß er die alle vervollständige.

Eph. 4, 10

Um den Sinn dieses Verses zu verstehen, ist eine gute Übersetzung von einiger Wichtigkeit. Wenn hier am Ende des Verses übersetzt wird »… auf daß er alles erfülle« ist das zwar nicht ganz falsch, aber es geht doch etwas entscheidendes verloren. Denn das Wort πληρόω beschreibt, daß etwas unvollständiges zur Vollständigkeit gebracht wird, so etwa, als wenn ein halbvolles Glas zur Gänze gefüllt oder einem Puzzle das fehlende Teil hinzugefügt wird. Bewegen wir uns aber lieber innerhalb biblischer Bilder: Es geht hier darum, wie der Christos als Haupt über die Seinen gesetzt wird, die dadurch von unvollständigen Wesen zu vollständigen, ganzen, wiederhergestellten — eben vervollständigten werden. Umgekehrt wird auch der Christos selbst durch das Hinzufügen von Gliedern schrittweise vervollständigt.

Pop-Theologie

17. Februar 2011

 

Gerade habe ich auf dem Blog von Ron Kubsch einen Artikel entdeckt, in dem er den Liedtext eines Frl. Germanotta kommentiert (die unter einem Künstlernamen agiert, der so infantil ist, daß ich ihn hier gar nicht wiedergeben mag). Die Dame ließ sich letztens in einem Ei auf die Bühne tragen, aus dem sie hernach schlüpfte, wiewohl es fraglich ist, daß ihre Zielgruppe die mythologische Anspielung auf Aphrodite und Semiramis überhaupt wahrgenommen hat. Sei’s drum. Jedenfalls sang sie dann ihr Stück »Born this Way« (»So geboren«), dessen Tenor man auf die Zeile eindampfen könnte: »Gott ist an allem schuld!«: Was ein Mensch tut und darstellt, könne ja schon deshalb nicht falsch sei, weil Gott ihn schließlich so geschaffen habe.

FührungspersönlichkeitInnen

15. Februar 2011

 

Der »Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen« UNFPA (United Nations Fund for Population Activities), der sogenannte Bevölkerungsprogramme (also im wesentlichen die Verhinderung von Geburten — Schwangerschaftsvermeidung und Abtreibung), aber auch Genderprojekte[G] fördert und finanziert, führt derzeit in Zusammenarbeit mit der Arabischen Produzentenvereinigung des Fernsehens APUTV eine Mediencampagne zur Stärkung der Frauenrechte durch. Offensichtlich will man das Modell der westlichen Welt, durch Frauenemanzipation einen demographischen Kollaps herbeizuführen, auch auf die arabischen Länder übertragen. Die »White Hands Campaign« läuft auf fünfzig nahöstlichen Fernsehsendern. Als Vorbild einer emanzipierten und selbständigen Frau wird den Zuschauern dabei auch die arabische Terroristin Dalal Mughrabi vorgestellt, die 1978 eine Fatah-Gruppe zum »Coastal Road Massacre« anführte, bei dem unter anderem ein Bus mit 37 Israelis entführt und alle Insassen ermordet wurden, darunter dreizehn Kinder. (Die Fatah, das sind die »gemäßigten Terroristen«, die uns von westlichen Leitmedien gern als im Vergleich zur Hamas beinahe vorbildlich und demokratisch dargestellt werden.)

In unserer Mitte

10. Februar 2011

 

Über den Collegen mit der elektrischen Feder bin ich an einen Artikel in der »Welt« geraten, wo es darum geht, daß die Seniorenunion sich dagegen verwahrt, Klagen gegen Lärm durch Kindertagesstätten in Wohngebieten gesetzlich auszuschließen. Hintergrund sind offensichtlich vermehrte Klagen Älterer gegen Lärmbelästigung durch Kindergärten, die der Gesetzgeber unterbinden möchte, indem er Kindertagesstätten von den Lärmemissionsgrenzen ausnimmt. Der Präsident des Kinderschutzbundes wittert bei der Verlautbarung der Seniorenunion gleich die »Ausgrenzung von Kindern«, so als hätte da jemand verlangt, daß Kindertagesstätten grundsätzlich in Gewerbegebiete am Stadtrand verlegt werden sollten.

Bonn, Chemnitz, Dortmund, Karlsruhe oder Mannheim zum Beispiel …

9. Februar 2011

 

Bei den Recherchen zu meinem gestrigen Artikel bin ich auch an den folgenden Film* geraten. Da er Filmsequenzen von tatsächlichen Abtreibungen enthält, ist er zutiefst verstörend. Ich habe daher erst einmal in Ruhe überlegt, ob es denn angemessen sei, den Film hier einzustellen. Freilich stellt er die Wirklichkeit dar, in der wir leben, auch wenn wir zumeist davon nichts wahrnehmen. Aber durch Nichtwissen wird nichts besser. Entsetzen ist die erste Voraussetzung für eine Änderung der Verhältnisse. Wenn der Film dazu beiträgt, ein Bewußtsein dafür zu entwickeln, daß es Menschen wie alle anderen sind, die da sterben, dann ist es ein nützlicher Film, dem man Verbreitung wünschen muß, so entsetzlich er auch ist. Es ist eben ein Unterschied, ob ich nur weiß, daß Abtreibungen verwerflich sind, weil man eben nicht morden darf, oder ob ich damit solche Bilder wie die folgenden verbinde. Für Heranwachsende ist der Film wegen seiner schonungslosen Brutalität einerseits nur bedingt geeignet. Andererseits: Eine Gesellschaft, die immer jüngere Kinder mit den Details des Erwachsenenlebens behelligt, sollte parallel auch über solche Folgen aufklären.

»… make it look as legit’ as possible« oder: Das Kind als Strafe

8. Februar 2011

 

Im September 2009 hatte ich die Aktion eines Amerikaners erwähnt, der bei der Abtreibungsorganisation »Planned Parenthood«, der amerikanischen Schwesterorganisation von »Pro Familia«, in Oklahoma anrief, um zu erfragen, ob er zielgerichtet für die Abtreibung schwarzer Kinder spenden könne — ein Ansinnen, das die Mitarbeiterin am Telephon nicht etwa mit Befremden, sondern mit Zustimmung quittierte. Dieses Telephonexperiment scheint reproduzierbar zu sein, denn auf die Anfrage eines anderen Anrufers hin, der meinte, daß er »einfach denkt, daß es besser sei, je weniger schwarze Kinder da draußen herumlaufen«, antwortete eine andere Planned-Parenthood-Mitarbeiterin am Telephon: »Verständlich, verständlich!« Der Geist der Planned-Parenthood-Gründerin Margaret Sanger, einer Eugenikerin, scheint jedenfalls in der Organisation immer noch präsent. Am 19. Dezember 1939 hatte sie gesagt: »Wir wollen nicht, daß es bekannt wird, daß wir die schwarze Bevölkerung vernichten wollen.« In »Women and the new Race« (Frauen und die Neue Rasse) schrieb sie 1922: »Das Barmherzigste, was eine große Familie für eines ihrer kindlichen Mitglieder tun kann, ist, es umzubringen«.

Rückblick 1. Lesertreffen

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