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Starker Tobak

7. Juli 2009

EU subventioniert Massen(selbst)mord. Noch.

 

Ehrlich: Ich wollte heute nicht schon wieder was politisches schreiben, aber gerade lese ich, daß die EU-Agrarsubventionen für den Tabakanbau im nächsten Jahr auslaufen sollen. Das könnte das Ende für den Tabakanbau in Brandenburg bedeuten, also in einer Gegend, wo der originär subtropische Tabak nun einmal nicht so heimisch ist, daß es ihm einfallen würde, subventionslos besondere Wachstumsanstrengungen zu unternehmen. Mein Mitleid mit den Tabakbauern hält sich freilich in Grenzen. Wer vom Elend anderer Menschen lebt, sollte sich durchaus nach einem anderen Broterwerb umsehen — da kann auch die Strukturschwäche der Region nicht viel entschuldigen.

Der Geier erinnert:

25. Juni 2009

Heute vor 3 Jahren wurde Gilad Shalit entführt.

Am frühen Morgen des 25. Juni 2006 drang eine palästinensische Terroristengruppe durch einen selbstgegrabenen Tunnel ca. 100 Meter in israelisches Staatsgebiet ein und überfiel einen dort stationierten Militärposten auf souveränem Territorium Israels. Zwei israelische Soldaten wurden getötet, ein weiterer verletzt. Auch Gilad Schalit, der dort nach dem Abitur seinen Wehrdienst leistete, wurde an Schulter und Handgelenk verletzt und wurde in den Gazastreifen verschleppt. Er war zu diesem Zeitpunkt knapp zwanzig Jahre alt.

Bis heute ist Gilads gesundheitliche Verfassung unbekannt, das Rote Kreuz darf keinen Kontakt zu ihm aufnehmen.

Am 25. Juni 2007, ein Jahr nach Gilads Entführung, veröffentlichte die Hamas eine Audio-Aufnahme, in der Gilads Stimme zu hören ist. Bisher hatten die Bemühungen zu seiner Befreiung noch keinen Erfolg.

http://www.habanim.org/en/German.html

Eine Chronologie

24. Juni 2009



»Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten«

Walter Ulbricht, Juni 1961

 

 

 

dazwischen: Bundestagswahl September 2005

 

 

»No food shall be grown, that we don’t own.«

18. Juni 2009

Die Kontrolle der Welternährung

Am 25. Januar hatte ich geschrieben:

»… Überhaupt neigt die Industrie seit einigen Jahren dazu, lieber Nutzungsrechte zu überlassen als Waren zu verkaufen. Bei Software ist man schon gewohnt, nicht das Produkt, sondern nur eine Nutzungslizenz zu erwerben. Jetzt kommt die Hardware: So werden gewerbliche Großkopierer schon sehr häufig nicht gekauft, sondern gegen ›Klick-Preis‹ überlassen, d. h., der Kunde zahlt einen monatlichen Grundbetrag und einen zusätzlichen Preis je Kopie. Für den Anbieter hat das große Vorteile, er hat den Kunden ständig an der Leine. Der Kunde wird damit geködert, daß er eine gut planbare monatliche Belastung habe, aber natürlich zahlt er insgesamt normalerweise mehr, als wenn er das Gerät einfach kaufen würde.

Arbeit? Wie uncool!

13. Juni 2009

Arbeitsfrei und reich dabei — das »Bedingungslose Grundeinkommen«

»Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus.« Zumindest, wer in der DDR in die Schule gegangen ist, weiß, daß dieser Satz den Auftakt zu Karl Marx’ »Manifest der Kommunistischen Partei« markiert. Weniger bekannt ist, daß dieses totgeglaubte Gespenst gerade unter neuem Namen reanimiert wird, und zwar unter der Bezeichnung »Bedingungsloses Grundeinkommen«. Die Idee bestaht darin, jedem Bürger ein Grundgehalt zu zahlen, das völlig unabhängig ist von jeglicher Gegenleistung. Diskutiert werden derzeit 1.500 Euro, für Kinder etwas weniger. Zum Beispiel ich käme so auf ein phantastisches Einkommen, das ich mit Arbeit nie erzielen kann und es könnte endlich zweimal täglich neue Geiernotizen geben.

Systemrelevanz

7. Juni 2009

Warum Arcandor besser untergehen sollte


Keine Systemrelevanz:

Karl Beyers Kolonialwarenladen wurde nicht mit Steuergeldern gerettet.

 

 

Wenn heute Großunternehmen Staatshilfen zu ihrer Sanierung fordern (ganz recht, man bittet nicht, man fordert das Geld anderer Leute), dann ist eines der wichtigsten Argumente, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, die tatsächliche oder behauptete Systemrelevanz.

Postnatale Spätabtreibung in Wichita

1. Juni 2009

Eigentlich wollte ich über ein ganz anderes Thema schreiben. Aber da ist mir eine aktuelle Meldung dazwischengekommen:

»Tiller the Killer« ist tot
Spätabtreibungsarzt erliegt sehr, sehr später Spätabtreibung

Dr. George Tiller, ein auf Spätabtreibungen spezialisierter Abtreibungsarzt in Wichita, der laut Eigenwerbung über sechzigtausend Kinder abgetrieben hat, davon über zehntausend Spätabtreibungen, wurde gestern in seiner Kirche erschossen. Die Kirche allein ist einen Blick wert, hat sie doch solch witzige Dienstzweige wie »Golfers for God« oder »Womans Night out«, wo erwachsene Frauen dazu angeleitet werden, sich in Kneipen herumzutreiben — alles ganz streng zum Spaß und für das Werk des Herrn natürlich, es fragt sich nur, welches Herrn. Da kann es dann auch nicht verwundern, daß Tiller ein besonders perfides System aufbauen konnte, indem er seinen mörderischen Praktiken einen »geistlichen« Überbau verpaßte.

Rechts? Links? Geradeaus!

20. Mai 2009

 

»Der Haß als Faktor des Kampfes, der unbeugsame Haß dem Feind gegenüber, der den Menschen über die natürlichen Grenzen hinaus antreibt, und ihn in eine wirksame, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. Unsere Soldaten müssen so sein.«
Ernesto ›Che‹ Guevara in: »Partisanenkrieg – eine Methode«

Verplappert.

20. Mai 2009

Hat(te) die Welt einen Knall?

Abb.: Nach dem Knall

Manchmal verplappern sie sich ja, die Jungs, die den aktuellen Stand des wissenschaftlichen Irrtums vertreten. Erinnert sich noch jemand an den CERN-Reaktor? Das ist dieses gigantische, 27 km lange und über 6 Milliarden Euro teure Teil, das den sogenannten »Urknall« simulieren soll. Als das Ding im letzten Herbst angefahren wurde, gab es ja Befürchtungen, daß da vielleicht Antimaterie oder Schwarze Löcher enstehen könnten und irgendwie Europa oder gar die Welt in Schutt und Asche legen. Bis jetzt ist aber außer Spesen nichts gewesen, das einzige Schwarze Loch, das im Zusammenhang mit dem Reaktor bekannt geworden ist, hat nicht den Europäischen Kontinent verschlungen, sondern nur eben diese 6 Milliarden Euro. Und daran, daß irgendwelche größeren Beträge an Steuermilliarden in obscuren Schwarzen Löchern verschwinden, haben wir uns seit dem letzten Herbst ja ohnehin gewöhnen müssen. Soweit also nichts, was uns noch erschrecken könnte.

Diese Bilder haben Menschen getötet.

23. April 2009

Pallywood live

In der Geiernotiz vom 25. März hatte ich in Bezug auf unwahrhaftige Berichterstattung geschrieben:

Rückblick 1. Lesertreffen

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