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Israel / Naher Osten, Deutschland, EUdSSR, Zeitgeist, Weltgeschehen, Wissenschaft, Finanzkrise, Wirtschaft

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Internetnetzwerke begünstigen Ehescheidungen

25. Dezember 2009

Wie verschiedene britische Zeitungen melden, ruinieren soziale Netzwerke im Internet wie z. B. Facebook und andere zunehmend Ehen. Mark Keenan, Managing Director einer auf Ehescheidungen spezialisierten Anwaltsfirma, berichtet, daß bereits jede fünfte Scheidung im Zusammenhang mit solchen Netzwerken stehe, und rechnet für 2010 für Großbritannien mit einem Scheidungsrekord, der zusätzlich von der Wirtschaftskrise begünstigt werden könne. Einige dieser Netzwerke ermöglichen es, nach alten Freunden zu suchen. Häufig führen solche Kontakte dann zu »unangemessenem Verhalten«, das zum Zerbruch von Ehen führt. Die Grenzen zwischen Neugier, scheinbar »harmloser« Suche in der eigenen Vergangenheit und einer Gefährdung der eigenen Ehe sind dabei fließend. So bequem, wie dies die modernen Telekommunikations- und Netzwerkmedien ermöglichen, ist Ehebruch wohl noch zu keinem Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte zu haben gewesen.

Dabei besitzen die neuen Medien durchaus auch für Christen ein Gefährdungspotential. So wird zum Beispiel oft übersehen, daß die neutestamentliche Präzisierung des Ehebruchsbegriffes in Mt. 5, 28 — wenn man sie geistlich versteht — durchaus nicht nur eine Warnung gegenüber Männern beinhaltet. Auch Frauen stehen in der Gefahr, sich außerhalb der Haushaltung, in die sie hineingestellt sind, zu binden und andere soziale Kontakte in ein Konkurrenzverhältnis zur Ehebindung zu bringen, wie — um nur ein Beispiel zu nennen — die »gute Freundin«, mit der Dinge erörtert werden, die mit dem eigenen Ehemann nicht besprochen werden.

 

 

 

Etwa ein Jahr später …

14. Dezember 2009

Wie Jediot Aharonot meldet, sind Raketenangriffe auf israelisches Territorium aus dem Gazastreifen seit der Militäroperation »Gegossenes Blei« um 90 Prozent zurückgegangen. So wurden seit dem Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen nach Armeeaufzeichnungen noch 242 Raketen und Mörsergranaten von dort abgefeuert und 91 Angriffe auf israelische Armee-Einheiten versucht, zumeist mit kleineren Schußwaffen.
Das israelische Militär (IDF) ist angewiesen, alle Raketenangriffe zu erwidern und hat im gleichen Zeitraum 143 Ziele im Gaza-Streifen, so z. B. Hamas-Gebäude, Schmuggeltunnel und Terroristen angegriffen.
Trotz des Rückgangs des Beschusses scheinen sich beide Seiten auf eine erneute Eskalation vorzubereiten: Die Hamas ist intensiv mit Waffenschmuggel beschäftigt, Israel hat in den vergangenen Monaten Schulen und Kindergärten in Sderot weiter befestigt und 1.500 Bunker in Orten gebaut, die von Gaza aus mit Raketen erreicht werden können. Neben diesen Defensivmaßnahmen bereitet sich die IDF auch darauf vor, daß angesichts der Wiederbewaffnung der Hamas eine ähnliche Operation wie »Gegossenes Blei« nötig werden könnte.

 

Folgend noch einmal zwei Filme, die daran erinnern, warum die Operation »Gegossenes Blei« nötig wurde. 15 Sekunden haben die Einwohner von Sderot Zeit, um im Fall eines Quassem-Angriffs einen sicheren Unterstand zu finden. Hamasfreundliche Apologeten solcher Angriffe bezeichnen diese immer noch als »Nadelstiche«:

 

 

Fremde Federn: Vorwärts in die Vergangenheit

8. Dezember 2009


Link des Tages: »Vorwärts in die Vergangenheit« — Claudio Casula (in Hochform) erklärt auf »Spirit of Entebbe« die EU-Forderung, daß Israel sich auf die Waffenstillstandslinien von 1967 zurückziehen solle.

 

 Klimagipfel und Demokratie erklärt, ebenfalls in Bestform, Hans Heckel.

 

 

 

Alles nur Opfer

27. November 2009

 

Heckenschütze vor Hecke

 

 

Heute ist es genau zwei Jahre her, daß Hazem Mohammed Khalil aus Jabalya im Gazastreifen seinen Schußverletzungen erlegen ist. Dabei war er, wie die Märtyrergalerie der Hamas in holprigem Englisch zu berichten weiß, doch so ein netter Junge! Ein richtiger Sonnenschein, immer ein Lächeln auf den Lippen, nett und höflich zu seinen Eltern. Man sehe sich nur einmal das Photo dieses Philantropen an, dessen fröhliches Lächeln dummerweise gerade halb vom Magazin verdeckt ist. Jeder hat sich gefreut, ihn zu sehen, außer vielleicht die bösen Zionisten, die er auch schon mal aus Hinterhalten überfallen hat — sicher, wir erinnern uns, wie immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Aber die zählen nicht, denn das sind ja nur Juden. Die haben ihn aber auch nicht erschossen. Vielmehr hat der als »disziplinierter Soldat« der Hamas beschriebene Hazem wohl nicht genug Disziplin gehabt, seine Waffe vor dem Reinigen auf Restmunition zu untersuchen, und so hat er sich halt beim Gewehrputzen selbst erschossen. Hatte ich hier irgendwo schon einmal Psalm 37 citiert? Ach ja, ich hatte.

Fremde Federn: Natürliche Immunisierung besser als Impfung

25. November 2009

 

Eine niederländische Studie legt den Schluß nahe, daß eine natürliche Immunisierung durch eine überstandene Grippeerkrankung nicht nur deutlich wirksamer ist als eine Impfung, sondern eine Impfung diesen natürlichen Schutz auch verhindern und dadurch mehr Schaden als Nutzen stiften kann.

Martina Lenzen-Schulte schreibt hierzu in der F.A.Z.:

Unter dem Gesichtspunkt des Immunschutzes sei nichts besser als eine Durchseuchung einer Population mit dem echten Erreger, dem Wildtyp-Virus. …

An Mäusen konnten die Rotterdamer Forscher nun zeigen, wie hilfreich eine durchlebte ungefährliche Grippe ist, wenn man es danach mit hoch pathogenen, gefährlichen Vogelgrippeviren zu tun bekommt. Ungeimpfte Mäuse, die eine Variante der Influenza A (H3N2) — von einem saisonalen Grippevirus verursacht — durchgemacht hatten, waren besser geschützt: Sie wurden nach einer sonst letalen Dosis von Vogelgrippeviren (H5N1) seltener krank und starben nicht — im Gegensatz zu den gegen die Influenza A (H3N2) geimpften Mäusen.

Israel wieder unter Raketenbeschuß

24. November 2009

Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben am frühen Montagabend abermals eine Kassam-Rakete auf den Süden Israels abgefeuert. Erst 48 Stunden zuvor hatte die Hamas erklärt, mit anderen lokalen Terrororganisationen eine Einstellung des Raketenbeschusses vereinbart zu haben.

Die Rakete landete auf offenem Gelände zwischen zwei Kibbutzim im Kreis Sha’ar Hanegev und richtete weder Sach- noch Personenschaden an.

Erst am vergangenen Freitagabend war eine Rakete aus dem Gaza-Streifen im westlichen Negev eingeschlagen.

In Reaktion auf den erneuten Beschuß hat die israelische Luftwaffe heute Morgen eine Waffenfabrik der Hamas und zwei Schmuggeltunnel im Gaza-Streifen bombardiert.

 

Da die letzte Rakete zufällig keinen größeren Schaden hinterlassen hat, intensiviert die deutsche Außenpolitik wenigstens das propagandistische Trommelfeuer gegen Israel: Dem neuen deutschen Außenminister fällt zum Nahostkonflikt ausgerechnet ein, daß der Wohnungsbau in Ostjerusalem den Frieden behindern würde. Und das, obwohl die Jerusalemer Stadtverwaltung gerade 5.000 neue Wohnungen für Araber in der Hauptstadt Israels plant.

 

Nachtrag 25. 11.:

Westerwelles Äußerungen zu den israelischen Siedlungen als angeblichem Friedenshindernis beschied der israelische Außenminister Avigdor Lieberman wie folgt:

Fremde Federn: Sind Christen in Europa auch bedroht?

11. November 2009


Der folgende Artikel erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors, Bruno Graber. Der Originalartikel ist am 7. 11. unter http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/29/49100/ erschienen. Die Schweizer Originalschreibung wurde belassen:

 

 

Sind Christen in Europa auch bedroht?

 

Was wie ein Thema vergangener Zeiten oder ferner Länder erscheint, erleben einige in Einzelfällen bereits im alltäglichen Leben (siehe die Meldung: Christenverfolgung auch in Europa?). Noch können Christen in Mitteleuropa ihre Beziehung zu Jesus Christus in Freiheit leben. Vielleicht stehen aber doch rauhere Zeiten bevor. Konkrete Vorkommnisse in einigen EU-Staaten weisen in diese Richtung.

 

In den Niederlanden gibt es schon seit vielen Jahren ein Antidiskriminierungsgesetz, das auch auf Homosexuelle ausgedehnt worden ist und als Höchststrafe im Vergehensfall Gefängnis bis zu einem Jahr vorsieht. Dieses Gesetz ist keineswegs nur ein Papiertiger. Das Haager Gericht stellte fest, dass es zwar erlaubt sei zu glauben, dass die Bibel Homosexualität zurückweist, jedoch nicht, solche Überzeugungen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die Hand an der Wiege: Käßmann befürwortet wiederholt weitere Vergesellschaftung der Erziehung

7. November 2009

 

Bereits am Mittwoch hat die neue EKD-Ratsvorsitzende Käßmann in Leipzig verlauten lassen, daß sie sich einen Ausbau der Ganztagsschulen zu einem flächendeckenden Netz wünscht. Einer Idea-Meldung zufolge bemerkte sie, daß die Gesellschaft zu lange festgehalten habe an der Vorstellung »einer Mutter, die zu Hause eine warme Mahlzeit vorbereitet hat und den Kindern anschließend bei den Hausaufgaben hilft«.

… bevor es Pflicht wird

23. Oktober 2009

 

Ein Mann mit einem großen Koffer hastet durch eine Flughafenhalle. »Wohin so eilig?«, fragt ihn ein Freund, dem er begegnet. Der Mann setzte seinen Koffer ab und sagte: »Im III. Reich wurde es verfolgt. Unter Adenauer war es verboten. Unter Kohl wurde es erlaubt. Jetzt werden sie als Pärchen in der Kirche gesegnet.« Dann greift er wieder nach dem Koffer und sagt: »Ich will weg sein, bevor es Pflicht wird.«

 

Diesem hypothetischen Tag sind wir gerade einmal wieder nähergekommen. Während in Deutschland das  Bundesverfassungsgericht Homosexuellen in Steuer- und Rentenfragen Gleichbehandlung mit Ehepaaren beschert, erlaubt die lutherische Kirche in Schweden künftig die kirchliche Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren.

Die lieben Kleinen

21. Oktober 2009

 

Hier sehen wir einen jungen ägyptischen Nachwuchsprediger der »Religion des Friedens«, wie er im März dieses Jahres im ägyptischen Fernsehen eine Fürbitte für die Juden hält — mit vielen guten Wünschen: Allah möge sie zerstören und zerstreuen, sie mit unheilbaren Krankheiten foltern, sie mit Blitzen treffen, sie mit jeder Art der Folter quälen, Vogelschwärme senden, die Ziegel auf sie werfen, ihre Frauen zu Witwen machen und ihre Kinder zu Waisen und so weiter. Anschließend wird dem Knaben von einem der sehr erfreuten Präceptoren lobend und aufmunternd auf die Schulter geklopft und attestiert, daß er eine Etappe gemeistert habe, um später Prediger werden zu können:

 

 

Nein, das ist leider kein Einzelfall. Es gibt diese Kindersendungen zuhauf.

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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